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Trotz zahlreicher Großschäden lässt die Hannover Rück 6,4 Prozent mehr für Mitarbeiter springen

Über der Hauptverwaltung der Hannover Rück lacht die Sonne.

Über der Hauptverwaltung der Hannover Rück lacht die Sonne.

Die Hannover Rück war auch im abgelaufenen Geschäftsjahr der Konkurrenz um mehr als eine Nasenlänge voraus. So generierte das Unternehmen in 2011 ein operatives Ergebnis von 841,4 Mio. Euro, wie der Konzern am heutigen Mittwoch (14. März) mitteilte. Dies waren 28,6 Prozent weniger als im Vorjahr.

Dennoch deklassierten die Niedersachsen abermals die bayrische Konkurrenz. Denn die Munich Re erwirtschaftete in ihrer Rückversicherungssparte in 2011 gerade einmal ein operatives Ergebnis von 714 Mio. Euro. Das ganze Ausmaß zeigt sich indes erst, wenn das Ergebnis auf die Mitarbeiterzahl umlegt.

Demnach steuerte jeder der 11.215 Rückversicherungs-Mitarbeiter der Munich Re zum Ergebnis gerade einmal 63.665 Euro bei. Bei den Hannoveranern waren es hingegen stolze 380.724 Euro. Jeder Hannoveraner war also rund sechs Münchner wert.

Von dem Erfolg scheinen die Mitarbeiter der Hannover Rück zumindest ein wenig abzubekommen. Denn der Personalaufwand pro Kopf legte um 6,4 Prozent auf 96.358 Euro zu. Dagegen wendete Munich Re für jeden ihrer Mitarbeiter konzernweit 67.850 Euro auf. Genauere Zahlen für die Rückversicherungssparte waren indes von der Munich Re nicht zu erhalten.

Auch bei der Mitarbeiterzahl ging es bei den Hannoveraner langsam aufwärts. Die durchschnittliche Zahl der Vollzeitstellen belief sich in 2011 auf 2210, was 80 Stellen oder 3,8 Prozent mehr als im Vorjahr waren.

Den Stolz über die Zahlen konnte die Hannover Rück auch nicht verhehlen. So listete das Unternehmen genüsslich die Eigenkapitalrendite der Konkurrenz auf. So schnitten die Hannoveraner mit 12,8 Prozent in 2011 am besten ab, gefolgt von Swiss Re mit 9,6 Prozent. Dagegen konnte die Munich Re gerade einmal 3,1 Prozent einstreichen.

Quelle: Geschäftsbericht 2011

Interessanterweise scheint die Nachricht von den guten Zahlen bei den Mitarbeitern schon recht früh angekommen zu sein. Denn die Fluktuation und die Fehlzeiten lagen in 2011 mit 4,3 bzw. 3,4 Prozent deutlich höher als in 2008 bis 2010 und erreichten somit wieder Vorkrisenniveau.

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