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Sechs Wege, wie Ihr Recruiter Ihnen zu einem neuen Job verhelfen kann

Recruiter

Da die Jobsuchenden nach der Bonussaison mit einem schwierigen Arbeitsmarkt konfrontiert sind, verwandeln sich Recruiter – ob sie wollen oder nicht – mehr und mehr in Karriereberater. Weil sich die Jobsuche derzeit nicht gerade leicht gestaltet, sollten die Kandidaten versuchen, von ihrem Berater so viel Hilfe wie möglich zu erhalten. Hier sechs Punkte, wie Ihnen Ihr Recruiter weiterhelfen kann.

1. Einen Informations-Austausch arrangieren

Laut Jennifer Combe von Morgan Kinley besteht die verbreitetste Beschwerde über Recruitment-Consultants darin, dass sie sich nur bei Ihnen melden, wenn sie auch etwas von Ihnen wollen. Doch gute Recruiter werden sich schon vorher an Sie wenden. „Das kann auch nur in der simplen Ankündigung bestehen, dass sie auf Sie zurückkommen werden, wenn Sie etwas für Sie haben, oder auch in komplexeren Strategien, indem Termine für Nachfass-Gespräche oder Methoden vereinbart werden, um Feedback aus Vorstellungsgesprächen zu erhalten“, sagt Combe.

Die Kandidaten können diesen Prozess unterstützen, in dem sie Termine für Nachfass-Gespräche vorschlagen und die Zustimmung des Consultants einholen. „Wenn Sie von Anfang an Ihre Erwartungen deutlich machen, dann wissen Sie, was Sie erwarten können, und Sie verfügen über Anhaltspunkte, nach denen Sie den Recruiter beurteilen können“, ergänzt Combe.

2. Praktische Ratschläge geben

„Wenn ich einen Kandidaten interviewe, dann geschieht dies immer formlos, aber es weist doch eine Struktur auf. Ich verwende jeweils zehn Minuten auf folgende drei Bereiche: eine Kurzusammenfassung ihrer Karriere und Leistungen, ihren nächsten Karriereschritt und meine Ratschläge hierzu. Ich berate Sie dabei, was sie lesen sollen, wen sie weiter kontaktieren sollen – sogar meine Wettbewerber – und ich bitte sie darum: „Senden Sie mir eine Email, sobald Sie Ihre grundlegenden Nachforschungen abgeschlossen haben und teilen Sie mir Ihre Gedanken hierzu mit“, sagt Warwick Peel von pb Human Capital.

Laut Peel senden lediglich 10 Prozent der Leute die erbetene Email. „Mein Rat an Kandidaten besteht darin, immer am Ball zu bleiben. Kontaktieren Sie den Consultant Ihres Vertrauens einmal in 14 Tagen. Falls Sie einen interessanten Job sehen, dann fragen Sie nach Rat, auch wenn es sich um eine Direktbewerbung handelt, denn der Recruiter wird wahrscheinlich jemanden bei dem Finanzdienstleister kennen oder etwas über ihn wissen.“

3. Bereitstellung von Marktwissen

Versuchen Sie von Ihrem Recruiter so viel Marktwissen wie irgend möglich abzugreifen, rät Andrew Hanson von Robert Walters. „Es handelt sich um Branchenkenner und sie arbeiten intensiv mit ihrer Kundenbasis zusammen. Daher werden sie Ihnen von den heißesten verfügbaren Jobs und den Kompetenzen erzählen können, die von Arbeitgebern gerade gesucht werden.“

Consultants, die in Ihrem Gebiet spezialisiert sind, können Ihnen auch dabei helfen, Ihren Marktwert abzuschätzen. „Ein guter Recruiter wird Ihnen sagen können, wie gefragt ihre Kompetenzen sind und wie viel dafür wahrscheinlich gezahlt wird und welche Unternehmen gerade einstellen“, ergänzt Hanson.

4. Beratung und Coaching

„Wir müssen verständnisvoll zuhören können und so etwas wie eine Vertrauensperson für jemanden sein. Kündigungen sind eine weit verbreitete Realität in dieser Zeit, was es jedoch für die Betroffenen nicht leichter macht. Zweitens sind wir Berater, die Kandidaten auf ihrem Karriereweg begleiten, in dem wir vorschlagen, was für sie die beste Option darstellen könnte und in einigen Fällen können wir sie auch auf den Boden der Tatsachen zurückholen“, sagt Jeremy Paterson von Lloyd Morgan.

Denn Coaching gehört auch zum Berufsbild eines Recruiters. „Einige Kandidaten verfügen über nur sehr wenig Erfahrung mit Vorstellungsgesprächen. Daher zeigen wir ihnen, wie sie sich selbst verkaufen und in einem Vorstellungsgespräch benehmen sollten. Schließlich sind wir professionelle Verhandlungsführer und Vermittler: Wir versuchen das beste Ergebnis für den Kandidaten und den Kunden zu erzielen, was nicht immer die leichteste Aufgabe darstellt, wenn es ums Geld geht“, sagt Paterson.

5. Das Vermeiden von falschem Feedback

Mit einem Kandidaten ehrlich umzugehen, mag selbstverständlich klingen. Doch laut Combe zögern viele Consultans dabei, ein vollständiges Feedback zu geben aus Furcht, das es falsch aufgenommen werden können. Kandidaten sollten daher von Anfang an klarstellen, dass sie ganz genau wissen wollen, wie Ihre Chance für einen speziellen Job stehen – auch im Vergleich zu Mitbewerbern.

„Das Feedback eines Consultants stellt einen hervorragenden Weg dar, um Lücken in Ihrem Lebenslauf oder Möglichkeiten zur Verbesserung eines Vorstellungsgespräches auszuloten. Wenn ich einem Kandidaten ein konstruktives Feedback mitteile, dann hat er die Chance, seine Sorgen zu erklären . Dabei versichere ich, dass ich sie nur korrekt und effektiv darstelle. Niemand ist perfekt und nur durch den Vergleich mit anderen und dem Anforderungsprofil einer Stelle sind Sie in der Lage, Ihre eigenen Erwartungen abzuschätzen,“ sagt Combe.

6. Der Aufbau einer langen Zusammenarbeit

Laut Paterson hilft der Aufbau einer starken Zusammenarbeit zwischen Consultant und Jobsucher beiden Seiten auf  lange Sicht. „Kürzlich haben wir eine Person platziert, mit der wir über zwölf Monate zusammengearbeitet haben. Im Durchschnitt sprachen wir zweimal in der Woche miteinander und trafen uns regelmäßig auf einen Kaffee, um den Recruitmentmarkt zu diskutieren.“, ergänzt Paterson.

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