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Volksfürsorge macht Mitarbeitern Sorge

Bei der Hamburger Versicherung sind Arbeitsplätze im Vertrieb und der Schadensbearbeitung in Gefahr.

“Keine Sorge, Volksfürsorge” – Mit diesem Slogan wurde der Hamburger Lebensversicherer in Deutschland bekannt. Sorgen machen sich einem der Bericht der Wirtschaftswoche zufolge aber mittlerweile die Mitarbeiter des inzwischen zum AMB Generali-Konzern gehörenden Versicherers.

Der Vertrieb der Volksfürsorge besteht hauptsächlich aus festangestellten Mitarbeitern – ein in der Branche seltenes Konstrukt. Aus Sicht des Volksfürsorge-Vorstands bringen der Wirtschaftwoche zufolge zahlreiche der 3 800 festangestellten Außendienstler nicht die gewünschte Leistung, sie kosten mehr als sie dem Unternehmen einbringen.

Entlassungen drohen

Der neue Volksfürsorge-Chef Jörn Stapelfeld bestätigt der Wochenzeitung, dass “der Anteil der Mitarbeiter, die sich im vergangenen Jahr im Unterverdienst befanden, von der Zahl her signifikant war”. Mit Hilfe eines neuen Prämiensystems will Stapelfeld diesen Missstand beseitigen: “Wenn alles nicht hilft, trennen wir uns von Mitarbeitern im Unterverdienst”.

Arbeitsplatzabbau droht aber auch in der Schadensbearbeitung und in den Rechenzentren. Beide Bereiche will der Mutterkonzern AMB Generali ausgliedern, was in der Regel Arbeitsplatzverlust bedeutet.

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