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DER BERATER: Wie ich endlich einen neuen Job gefunden habe

Unser Gastautor arbeitet als Consultant im Kapitalmarktumfeld und war auf der Suche nach einem neuen Job. In einem Blog berichtet unser Kolumnist über seine Erfahrungen bei diesem Unterfangen.

Es ist schon komisch, wie das Leben so spielt. Ich war auf der Jobsuche und dafür bei mehreren Stellenbörsen angemeldet. Zusätzlich bin ich selbst über Direktbewerbungen und das Anschreiben von Headhuntern aktiv geworden. Auf einen deutschen Headhunter bin ich über einen Artikel auf eFinancialCareers gestoßen und dieser hat bei mir einen guten Eindruck hinterlassen. Nach einem persönlichen Treffen zum Lunch war ich von ihm überzeugt und so habe ich über ihn eine Bewerbung an einen potenziellen Arbeitgeber “laufen lassen”. Dies war auch von Erfolg gekrönt.

Durch das Sommerloch hörte ich nahezu acht Wochen nichts von dem Unternehmen. Der Headhunter konnte mir lediglich sagen, dass das Feedback des Unternehmens an einer Person hängt und diese im Moment schwer zu erreichen sei. Nun kam es aber Anfang September zum ersten Interview. Bei diesem Vorstellungsgespräch vermittelte mir die interviewende Partnerin einen sehr guten Eindruck vom Unternehmen.

Wieder nach einer längeren Wartezeit wurde ich zu einer zweiten Interviewrunde eingeladen. Auch dieses Mal wurde der gute Eindruck bestärkt – sowohl durch die interviewende HR-Analystin als auch später durch den für Financial Services verantwortlichen Partner. Zu meiner großen Überraschung präsentierte er mir ein konkretes Angebot zu Gehalt, Einstiegslevel und Entwicklungsmöglichkeiten.

Das Angebot ließ ich mir noch einmal durch den Kopf gehen und nach dem ich den Vertragsentwurf per Email erhalten hatte, habe ich bei meiner aktuellen Firma gekündigt. Dies war sicherlich ein Wagnis, da ich noch nicht über den verbindlichen Vertrag meines neuen Arbeitgebers verfügte. Dennoch wollte ich einen Schlussstrich unter die Zeit bei meiner aktuellen Firma ziehen. Die schnelle Kündigung erlaubt es mir, meine aktuelle Firma bereits zu Jahresende zu verlassen – ich war es einfach leid. Dabei war ich mir sehr sicher, dass ich den neuen Vertrag auch tatsächlich erhalten würde. Irgendwie war mir klar, dass man dort nicht die gleichen Spielchen spielt, die ich zuvor erlebt hatte.

Ich werde nun in einem ähnlichen Bereich arbeiten wie zuvor. Jedoch gibt es bei meinem neuen Arbeitgeber mehrere wichtige Unterschiede: Zuerst steigt die Wahrscheinlichkeit beträchtlich, dass ich international eingesetzt werde. Weiterhin mache ich einen großen Sprung beim Gehalt. Schließlich spielte bei meiner Entscheidung eine Rolle, dass ich von einer national führenden Beratung zu einem internationalen Beratungshaus der ersten Liga wechsele. Dies bringt mich hoffentlich in die richtige Position, um später Zugang zu einem guten Master oder einen noch besseren Job zu erhalten (zum Beispiel in der Strategie-Abteilung).

Nicht vergessen werden sollte der persönliche Faktor: Bei den Vorstellungsgesprächen habe ich mich sehr wohl gefühlt. Ich konnte den Leuten mit Vertrauen begegnen und man hat mir keine falschen Versprechungen gemacht. Dies stellte für meine Wahl den entscheidenden Faktor dar.

Kommentare (1)

Comments
  1. im Consultancy scheint es immer noch sehr leicht zu sein, sich einen Posten angeln zu können.

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