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Credit Suisse verkauft Winterthur-Versicherung an Axa (Teil 1)

Die französische Axa kauft für 12.3 Mrd. Franken die Winterthur-Versicherung der Credit Suisse. Die Schweizer Angestellten müssen nicht um ihren Job bangen, anders könnte dies in Deutschland aussehen.

Zürich/Paris. Anstatt die Versicherungstochter Winterthur an die Börse zu bringen, wählt die Credit Suisse den einfacheren Weg und verkauft die Tochter an den französischen Versicherer Axa. Dafür erhält sie 12.3 Mrd. Franken in Bar, zudem wird einen internen Kredit der CS an die Winterthur von 1.1. Mrd. Franken zurückbezahlt.

CS-Präsident Kielholz betont den grossen Konsens, der diese Lösung im CS Verwaltungsrat hatte. Einen Börsengang wäre zu riskant gewesen, da die Winterthur schnell zum Spielball der Spekulanten geworden wäre. Einen Verkauf an einen anderen Schweizer Versicherer wäre zwar möglich gewesen, doch hätte dies zu einem hohen Stellenverlust geführt, weil es im Inlandgeschäft viele Überlaschneidungen gegeben hätte.

Die Auswirkungen des Verkaufs an die Axa hingegen werden sich gemäss Kielholz “in engen Grenzen” halten. Denn während die Winterthur in der Schweiz 5900 Mitarbeiter zählt, sind dies bei der Axa nur gerade 300. Die Doppelspurigkeit dürfte daher gering sein.

Anders könnte das in Deutschland aussehen. Denn gerade in Deutschland plant Axa Chef Henri de Castries einen grossen Teil der Kosteneinsparung von insgesamt 440 Mio. Franken. Für die Restrukturierung in Deutschland sind 800 Mio. Franken budgetiert, wie viele Stellen konkret in Gefahr sind, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.

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