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Stellensegen: Dekabank schaff über 100 neue Arbeitplätze

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Das Ergebnis der Dekabank zeigte 2016 gen Süden. Das Wirtschaftliche Ergebnis brach um fast ein Drittel auf 415 Mio. Euro ein und auch die Erträge gaben um fast 8 Prozent auf gut 1,4 Mrd. Euro nach. Während die Summe der an institutionelle Investoren verkauften Produkte mit 9,2 Mrd. Euro nur knapp unter Vorjahresniveau lag, ging der Vertrieb an Privatinvestoren um rund ein Viertel auf 7,7 Mrd. Euro zurück. Darüber hinaus wurde das Ergebnis von einer Erhöhung der Risikovorsorge für notleidende Kredite von 80 auf 210 Mio. Euro belastet.

„Das Geschäft mit institutionellen Investoren ist für die Deka infolge der Ausweitung unseres Angebots für Versicherungen und Pensionskassen, Stiftungen und Unternehmen mittlerweile ein wichtiger Wachstumstreiber geworden“, sagte Dekabank-Chef Michael Rüdiger. Insgesamt kletterten die verwalteten Kundenvermögen um 17 Mrd. auf 257 Mrd. Euro.

Anstieg der Beschäftigung, Rückgang der Durchschnittsvergütungen

Trotz des Ergebnisrückgangs hielt das sparkasseneigene Institut an seinem Wachstumskurs fest. Gemessen an Vollzeitstellen legte die Beschäftigung um rund 268 oder 7 Prozent auf 3990 Mitarbeiter zu. In diesem Stellensegen sind jedoch auch 139 Arbeitsplätze von S Brokers enthalten, der 2016 erstmals konsolidiert wurde. Unter dem Strich bleibt aber immer noch ein Aufbau von 129 Stellen. Das Gros des Stellensegens entfiel auf den Bereich „Sparkassenvertrieb und Marketing“ und dort vor allem auf die „Umsetzung der Multikanalstrategie“. Einen moderaten Personalaufbau verzeichneten auch die Geschäftsfelder Wertpapiere und Immobilien.

Die neu hinzugestoßenen Mitarbeiter scheinen indes günstiger als die altangestammten zu sein. Während 2016 die durchschnittliche Bruttovergütung sich auf gut 95.000 Euro belief, waren es 2016 noch über 100.000 Euro.

Hohe Ausgaben für Consultants

Bemerkenswert sind auch die hohen Ausgaben für externe Berater. So wandte die Dekabank für Consultants gut 88 Mio. Euro auf und damit 21 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit entsprechen die Ausgaben für Berater fast einem Fünftel des Aufwands für festangestellte Mitarbeiter. Kein Wunder, dass die Finanzdienstleister zu den besten Kunden der Consulting-Branche zählen.

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