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ZKB reagiert auf schwierigeres Geschäft mit Bonuskürzungen

Zürich in der Abenddämmerung

Bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB) regiert der Rotstift. Die Verwaltungskosten sanken im ersten Halbjahr um 4,7 Prozent auf 602 Mio. Franken. „Dieser Rückgang kam insbesondere durch die niedrigeren variablen Vergütungen im Personalaufwand zustande“, hieß es von der ZKB. Während sich die Mitarbeiter von ihren Bonusträumen verabschieden dürfen, stieg die Beschäftigung seltsamerweise geringfügig auf 4844 an.

Mithin purzelte der Personalaufwand um 6,4 Prozent auf 413 Mio. Franken. Die Kantonalbank ließ also für jeden Beschäftigten von Januar bis Juni durchschnittlich gut 85.000 Franken springen, was 6,9 Prozent weniger als im Vorjahr waren.

Trotz des beherzten Tritts auf die Kostenbremse verschlechterte sich die Kosten-Ertrags-Quote von 62 auf 65,1 Prozent, womit die ZKB unter den übrigen Zürcher Banken aber immer noch recht gut abschneidet.

Für den Einsatz des Rotstifts gibt es allerdings auch gute Gründe. So purzelten die Erträge im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,9 Prozent auf 989 Mio. Franken. Besonders schlecht lief es im Handelsgeschäft. Hier brachen die Erträge um ein Viertel auf 153 Mio. Franken ein. Die sehr wichtigen Zinserträge gaben um 5,6 Prozent auf 539 Mio. Franken nach. Lediglich der Kommissions- und Dienstleistungserfolg kommt mit 277 Mio. Franken knapp an das Ergebnis des Vorjahreszeitraums heran.

Unter dem Strich sank das Vorsteuerergebnis um 14,6 Prozent auf 336 Mio. Franken. Die ZKB rechnet damit, dass auch im Gesamtjahr 2014 das Ergebnis unter dem Vorjahr liegen wird.

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