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Fünf Tipps für die Vorbereitung auf einen internationalen MBA

Ein MBA-Studium beginnt gewissermaßen mit einem Kickstart. Daher sollten die Teilnehmer die letzten Wochen vor dem Semesterbeginn für eine intensive Vorbereitung nutzen. Denn wenn das Studium erst einmal begonnen hat, stellt sich schnell Stress ein. Wir haben MBA-Coaches und MBA-Absolventen nach ihren besten Tipps gefragt.

Kennen Sie Ihr Handwerkszeug

Sich gut in seinen Arbeitsmitteln auszukennen, stellt die beste Vorbereitung auf einen MBA dar. Ein MBA-Absolvent, der lieber anonym bleiben möchte, empfiehlt sich gut in Excel einzuarbeiten. „Wenn Sie kein Excel-Profi sind, dann hinken Sie von Anfang an hinterher“, warnt der MBA-Absolvent.

Viele Business Schools bieten ein- oder zweiwöchige Intensivkurse in Mathematik, Statistik und Finance an, um seine Kenntnisse in den Grundlagen aufzufrischen. „Nehmen Sie daran teil und passen Sie gut auf“, sagt der Absolvent. Denn diese Kurse verleihen auch einen Startvorteil beim Networking unter den Teilnehmern.

Ein anderer MBA-Absolvent hat selbst an Rhetoriktrainings teilgenommen, da er während seines vorherigen Berufslebens nur wenig Erfahrung in Präsentationen gesammelt hatte.

Halten sie Mentoren, Verbündete und potenzielle Arbeitgeber auf dem Laufenden

Für MBA-Teilnehmer beginnt die Suche nach einem anschließenden Job schon sehr früh. An der New York University (NYU) suchen Beratungsunternehmen bereits ab der dritten Septemberwoche nach Praktikanten für den folgenden Sommer, erzählt ein Absolvent. Dan Bauer berät mit seinem Unternehmen The MBA Exchange MBA-Interessenten zu Zulassungsfragen. Er empfiehlt bereits vor dem Beginn des Programms sämtliche Online-Profile usf. für das Networking auf den laufenden Stand zu bringen.

„Solche Beziehungen werden für Sie in Zukunft immer wichtiger. Daher sollten Sie sie jetzt verbessern, um bei ihnen auch in den kommenden zwei Jahren auf dem Radar zu bleiben“, sagt Bauer.

Schauen Sie sich das Angebot der Business School genau an. „Sie sollten im Bilde sein, was die Business School anbietet und was Sie belegen möchten. Dann sind Sie bereit und kommen nicht unter die Räder, wenn der Wahnsinn erst einmal beginnt“, rät der NYU-Absolvent. Dies gilt sowohl für grundlegende Kurse, die sie bereits im ersten Semester belegen sollten als auch für Clubs- und Networking-Veranstaltungen. Das kann sehr wichtig werden. Sämtliche Kurse sind sehr schnell belegt und Sie müssen sich auf andere Dinge konzentrieren, wenn das Semester erst einmal begonnen hat.

Betreiben Sie Sport und gönnen Sie sich Schlaf

„Wenn erst einmal die Glocke bei den Business Schools zum Unterricht ruft, dann werden Ihre Tage und Nächte von Kursen, Präsentationen, Empfängen und sozialen Veranstaltungen mit Ihren Kommilitonen belegt sein“, warnt Bauer. „Wenn Sie fit und ausgeruht beginnen, dann fallen die ersten Wochen weniger anstrengend und ermüdend aus und Sie gewinnen ein wenig Kontrolle über Ihren Kalender.“

Bauer empfiehlt auch, die letzten Wochen vor dem Unterrichtsbeginn mit Familie und Freunden zu verbringen. Da das MBA-Studium Tage, Nächte und Wochenenden belegt, dürfen Sie künftig weniger Zeit für sie haben. Viele MBA-Teilnehmer unterschätzen die Arbeitsbelastung – besonders im ersten Semester.

Füttern Sie das Sparschwein

Die erklecklichen Kosten eines guten MBAs und der Verlust von bis zu zwei Jahresgehältern schlägt sich bei den MBA-Studenten mit einem Minus von über 100.000 Euro im Portemonnaie nieder. Zwar hoffen die Teilnehmer dies durch einen besseren Job später wieder hereinzuholen, doch zunächst fallen nur Kosten an.

„Es ist schon erstaunlich, wie viel Geld Sie in diesen zwei Jahren für einen MBA ausgeben“, sagt der NYU-Absolvent. Das Networking besonders zu Beginn des Programms ist oft mit teuren Restaurant- und Bar-Besuchen verbunden. Daher sollten Sie mit der Kostenkontrolle möglichst früh beginnen und rechtzeitig Geld zurücklegen.

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