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Münchner Streichkonzert: BayernLB will 500 Arbeitsplätze abbauen

BayernLB stimmt Mitarbeiter auf ein unschönes Streichkonzert ein.

BayernLB stimmt Mitarbeiter auf ein unschönes Streichkonzert ein.

Noch kurz vor Weihnachten schreckt der Vorstand der BayernLB seine Mitarbeiter auf. So will die Landesbank bis 2017 etwa 500 Stellen streichen. Derzeit sind im Konzern noch knapp 9500 Mitarbeiter beschäftigt. Besonders betroffen soll indes die Kernbank mit noch etwa 3000 Mitarbeitern sein. Die Nachrichtenagentur Reuters hat von Finanzkreisen erfahren, dass vor allem in der Verwaltung und im Backoffice Streichungen anstehen. Mithin könnten die Mitarbeiter mit Kundenkontakt glimpflich davonkommen.

„Wir sind uns bewusst, dass dieser Schritt schmerzhaft und für unsere gesamte Organisation herausfordernd ist“, schrieb der BayernLB-Vorstand in einem Brief an die Mitarbeiter. Die Landesbank will ihre Verwaltungskosten in den relevanten Bereichen von etwa 700 Mio. Euro in 2013 auf 600 Mio. Euro in 2015 und 570 Mio. in 2017 verringern. Von dem Streichkonzert entfallen zwei Drittel auf den Sach- und ein Drittel auf den Personalaufwand.  „Um dies zu erreichen, ist es essenziell, dass wir rasch vorankommen“, heißt es in dem Brief weiter. Betriebsbedingte Kündigungen sind indes bis Ende 2015 ausgeschlossen.

Dabei scheint das operative Geschäft derzeit gut zu laufen. So weist die BayernLB für die ersten neun Monate des Jahres einen Vorsteuergewinn von 773 Mio. Euro aus, was gegenüber dem Vorjahreszeitraum eine Verdreifachung bedeutet.

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