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Acht Gründe, wieso ein Recruiter Ihrer Karriere auf die Sprünge verhelfen kann

Recruiters

Recruiter haben nicht immer den besten Ruf. Einige verfügen über eine ähnliche Reputation wie Gebrauchtwagenhändler, andere sollen nicht immer das Wohl der Kandidaten im Auge behalten. Doch auch wenn Recruiter auf dem Weg zum Traumjob nicht immer die erste Wahl darstellen, so bieten sie dennoch einige Vorzüge:

1. Sie verfügen über einen guten Marktüberblick

Jeder gute Recruiter beobachtet den Arbeitsmarkt mit Argusaugen, um sowohl die Bedürfnisse der Arbeitgeber als auch der Kandidaten besser zu verstehen. Da der Wettbewerb unter den Personalvermittlern hoch ist, stellt ein profundes Marktverständnis einen großen Wettbewerbsvorteil dar. Um diesen Vorteil nicht aus der Hand zu geben, werden Sie Ihnen leider auch nicht allzu tiefe Einblicke ihn ihr Knowhow gewähren.

2. Sie wissen oft, was der Markt wirklich benötigt

Es ist wenig hilfreich, die Jobsuche emotional anzugehen. Falls Sie von Recruitern regelmäßig Absagen erhalten oder sogar vollständig von ihnen ignoriert werden, dann gibt es dafür oftmals einen Grund. Dabei kann es sich auch nur um Kleinigkeiten handeln. Wenn die Zeiten auf dem Arbeitsmarkt für Finanzprofis besonders schwierig sind, können Recruiter oftmals nur noch Kandidaten vermitteln, die den Anforderungskatalog des Arbeitgebers zu 100 Prozent erfüllen. Schon bei einem „Match“ von nur 90 Prozent haben Kandidaten oft keine Chance. Dennoch sollte jeder gute Recruiter sich ein paar Minuten Zeit nehmen, um Sie über Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu informieren.

3. Bei guten Kandidaten geben sich Recruiter viel Mühe

Auch wenn viele Kandidaten dies ungern hören: Personalvermittler werden vom Arbeitgeber bezahlt und verfolgen mithin besonders dessen Interessen. Viele Recruiter hören Kandidaten auch gern nach Kollegen aus, die sie vielleicht vermitteln könnten und lassen den ursprünglichen Bewerber dabei gelegentlich fallen. Aus diesem Grund sollten auch Sie sich bedeckt halten und Kollegen nichts von möglichen Karrierechancen verraten. Weiter sollten Sie pro-aktiv versuchen, den Recruiter davon zu überzeugen, dass nur Sie der passgenaue Kandidat sind. „Falls Sie tatsächlich so unklug sind, einem besseren Kollegen von dem Job zu erzählen, auf den Sie sich bewerben, dann werden wir diesen natürlich eher auf die Stelle vermitteln als Sie“, gesteht ein Recruiter.

4. Recruiter helfen Ihnen, von einem größeren und renommierteren Unternehmen eingestellt zu werden

Einen Recruiter anzuheuern, stellt für einen Arbeitgeber ein teures Vergnügen dar. Daher sind es oftmals auch größere, profiliertere Unternehmen, die die Leistungen eines Headhunters in Anspruch nehmen. Laut einer Studie der IE University stellen Recruiter somit einen der besten Wege dar, um einen Job bei einer Großbank oder einem anderen großen Finanzdienstleister zu erhalten.

5. Besonders Nischenrecruiter können hilfreich sein

Falls Sie Angst davor haben, die Zukunft Ihrer Karriere in die Hände eines 25jährigen Recruiters mit gegelten Haaren und einer Sales-Mentalität zu legen, dann sollten Sie sich genauer über die Headhunter in Ihrem Spezialgebiet informieren. Obgleich die großen Personalvermittlungsunternehmen oftmals nach einer ganzen Reihe von recht unterschiedlichen Motiven suchen, sollten Sie kleinere Recruitment-Boutiquen keinesfalls außer Acht lassen. Denn diese verfügen in Ihrer Nische oftmals über reichlich Kompetenz und gute Kontakte. Dabei kann es sich um Spezialisten für Banking IT oder für Front Office-Positionen im Asset Management handeln.

6. Ein Recruiter kann langfristig weiterhelfen

Wenn Sie auf alle erdenklichen Positionen bewerben und Recruiter mit Lebensläufen geradezu bombardieren, dann geraten Sie ganz schnell auf eine schwarze Liste. Vielmehr sollten Sie sich nur auf passende Stellen bewerben und mit dem Recruiter mittel- und langfristig in Kontakt bleiben, z.B. durch einen kurzen Anruf oder ein Treffen auf einen Kaffee. Dann fällt diesen auch Ihr Name ein, sobald eine passende Stelle vakant ist. „Benehmen Sie sich nicht wie ein Dummkopf, dann werden Sie auch auf keiner schwarzen Liste landen“, betont ein anderer Recruiter.

7. Recruiter können beim Aushandeln des Arbeitsvertrags helfen

Falls sich die Verhandlungen über das Gehaltspacket und die übrigen Vertragsbestandteile als schwierig erweist, dann kann ein Recruiter oftmals weiterhelfen. Denn dieser sollte die Gehaltspannen gute kennen und einige Erfahrungen in Gehaltsverhandlungen mitbringen. Darüber hinaus wird sich ein Recruiter schon aus eigenem Interesse für ein anständiges Gehalt einsetzen, denn schließlich bemisst sich sein Honorar üblicherweise an der Höhe des ersten Monatsgehalts.

8. Personalvermittler können Ihnen bei einer Beförderung helfen

Laut der Studie der IE University stellen Headhunter auch eine guten Weg dar, um sich eine Beförderung zu sichern. Denn Arbeitgeber tendieren dazu, den Informationen von Recruitern eher zu trauen als denjenigen des Kandidaten. Aus diesem Grunde ziehen Arbeitgeber von Recruitern vermittelten Kandidaten den Direktbewerbungen vor, was besonders für Führungs- und Fachpositionen gilt.

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