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Bonuskahlschlag im Investmentbanking: Credit Suisse spart sich zum Erfolg

Half a lifetime at Credit Suisse

Half a lifetime at Credit Suisse

Credit Suisse-Chef Brady Dougan hat allen Grund zur Freude. Denn der Vorsteuergewinn kletterte im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um beachtliche 37 Prozent auf gut 2 Mrd. Franken. Zu dem Erfolg trug das Investmentbanking mit rund 1,3 Mrd. und das Private Banking & Wealth Management mit etwa 0,9 Mrd. Franken bei.

Damit spart sich die Credit Suisse weiter in die Gewinnzone. Laut Unternehmensangaben konnte die jährliche Kostenbasis bereits um 2,5 Mrd. Franken gesenkt werden. Damit sieht sich die Bank auf einem guten Weg, die Kosten bis Ende 2015 um insgesamt 4,4 Mrd. Franken zu verringern. So sind dem Rotstift allein seit Jahresende 500 Stellen zum Opfer gefallen. Konkret:

Besonders deutlich wird die Strategie im Investmentbanking. Dort lagen die Erträge mit 3,9 Mrd. Franken etwa auf Vorjahresniveau. Unterdessen strich die Credit Suisse die Personalkosten um 26 Prozent auf nur noch 1,485 Mrd. Franken zusammen. Die Kosten-Ertrags-Quote verbesserte sich von 77 auf 67 Prozent. Seit Jahresende mussten im Investmentbanking rund 200 Mitarbeiter gehen. Für jeden ihrer 19.600 Investmentbanker ließ das Institut also 75.765 Franken springen, was 23 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum waren. Laut Bankangaben sorgte allein der Verzicht auf das Vergütungsinstrument PAF2 für erkleckliche Einsparungen.

Im Private Banking & Wealth Management verringerten sich die Erträge indes leicht um rund 180 Mio. auf 3,3 Mrd. Franken. Die Mitarbeiterzahl purzelte seit Jahresende um 300 auf 27.000 Beschäftigte, für die die Bank insgesamt 1,379 Mrd. Franken oder knapp 10 Prozent weniger als im Vorjahr springen ließ. Mithin verbesserte sich die Kosten-Ertrags-Quote leicht von 75 auf 73 Prozent. Für jeden Mitarbeiter im Private Banking & Wealt Management zahlte die Credit Suisse also 51.074 Franken, was etwa 9 Prozent weniger als im Vorjahr waren.

„Mit einer bereinigten Eigenkapitalrendite von 16 Prozent haben wir im ersten Quartal 2013 erneut hohe Renditen bei deutlich geringeren Risiken und Kosten erwirtschaftet und unser Kundengeschäft weiter ausgebaut. Die erfolgreiche Umsetzung unserer strategischen Massnahmen seit Mitte 2011 hat sich im ersten Quartal 2013 in einem guten und beständigen Ergebnis niedergeschlagen“, jubelte Dougan.

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