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Wie Sie Recruiter zu einem Rückruf bewegen

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Kennen Sie das? Sie haben einen Lebenslauf an einen Recruiter geschickt und nichts passiert? Sie haben ihn angerufen und wurden nicht durchgestellt? Manchmal scheinen Bewerbungen wie in einem Schwarzen Loch zu verschwinden, was sehr entmutigend sein kann. Doch was können Sie in einem solchen Fall unternehmen? Wir haben bei Experten nachgefragt und sechs Tipps zusammengestellt:

1. Erzählen Sie, dass Sie einen Job haben und nach einer neuen Chance suchen

„Wenn mich jemand anruft und sagt, dass er in einer scheinbar guten Position arbeitet, dann rufe ich ihn immer zurück“, erzählt Headhunter David Schwartz von DN Schwartz & Co. in New York. „Dann werde ich neugierig, wieso der Kandidat den Job wechseln will“, ergänzt Schwartz. „Falls jemand eine Voicemail hinterlässt: ‚Ich bin John Doe vom Derivate-Desk von Morgan Stanley‘, dann rufe ich ihn schon zurück, um herauszubekommen, was bei Morgan Stanley vor sich geht“, sagt Schwartz.

2. Deuten Sie an, dass Sie über interessante Informationen verfügen

Recruiter gieren nach Informationen und wollen gerne wissen, was in den Unternehmen hinter verschlossenen Türen vor sich geht und welche Personen dort arbeiten. Denn dies erlaubt ihnen, die betreffenden Personen ggf.  einmal anzugehen. Wenn Sie also den Anschein erwecken, dass Sie über wertvolle Informationen verfügen, dann erhalten Sie sicherlich einen Rückruf. Dazu müssen Sie auch nicht unbedingt über eine Stelle verfügen. Vielmehr müssen Sie als jemand erscheinen, der etwas weiß. Selbst wenn Sie nur mitteilen, dass Sie zu Vorstellungsgesprächen eingeladen werden, rufen Recruiter zurück. Denn diese wollen wissen, wer derzeit gerade Neueinstellungen vornimmt.

3. Betonen Sie, dass Ihnen andere Angebote vorliegen

Die Wahrscheinlichkeit auf Rückrufe steigt weiter, wenn Sie angeben, dass Ihnen bereits Angebote vorliegen und wissen wollen, ob noch andere attraktive Chancen auf dem Markt sind, erläutert Headhunter Logan Naidu von Dartmouth Partners. Naidu beteuert, die Anrufe von Kandidaten immer zu beantworten. „Wenn Sie eine Karriere im Recruitment anstreben, dann macht es Sinn, die Leute zurückzurufen, denn Sie können niemals wissen, wo es sie in Zukunft hin verschlägt. Die Leute werden sich an Sie erinnern, wenn Sie freundlich sind“, ergänzt Naidu.

4. Verweisen Sie auf eine Empfehlung

Laut Naidu steigt die Wahrscheinlichkeit auf einen Rückruf auch, wenn Sie angeben, dass er Ihnen von einem anderen erfolgreich vermittelten Kandidaten empfohlen wurde. „Wenn Sie einem Recruiter erzählen, dass Ihr Freund X von ihm in den höchsten Tönen gesprochen habe, dann wird er sich das wahrscheinlich notieren“, sagt Naidu.

5. Reichen Sie Lebensläufe ein, die exakt auf die ausgeschriebene Position passen

Laut dem Karrierecoach Jeremy L’Anson besteht der Königsweg immer noch darin, einen Lebenslauf einzureichen, der für die betreffende Stelle maßgeschneidert wurde. „Falls Sie einige Mühe aufwenden und den Lebenslauf so optimieren, dass dieser auf die Stelle passt, für die Sie sich bewerben, dann wird Sie ein Recruiter sofort auswählen und sich mit Ihnen in Verbindung setzen“, sagt L’Anson.

6. Kontaktieren Sie Recruiter auf Twitter

Schließlich steige die Chance auch, wenn Sie den Recruiter durch ein so modernes Medium wie Twitter kontaktieren und ihm keine E-Mail senden oder ihn Anrufen. „Twitter wird zu einem sehr wichtigen Recruitment-Instrument“, sagt L’Anson. „Es gibt bereits eine Menge Recruiter, die ihre Jobs tweeten. Eine Möglichkeit, mit einem Recruiter in Verbindung zu treten, besteht darin, ihm über Twitter eine direkte Nachricht zu senden und zu sagen: „Hallo, hier ist mein Lebenslauf. Er passt genau zu Ihrer Stelle.“

Kommentare (1)

Comments
  1. 1. So toll wird der Job nicht sein, darum ja der Wechsel
    2. Herrje, geschwätzig, geht mit Interna hausieren
    3.Bietet sich auf dem Markt an wie sauer Bier, nein Danke.
    4.Ja
    5.Ein wahrheitsgemäßer und guter CV reicht aus, Optimierung nicht nötig.
    6.Der Text wird meist von genau nicht passenden Kandidaten verwendet.

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