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Blick ins Portemonnaie: Was Finanzanalysten bei Großbanken rund um den Globus verdienen

geldbeutel

Soeben hat das UBS Wealth Management Research seine Studie „Preise und Löhne 2012“ veröffentlicht. Eine besonders interessante Aufstellung findet sich im Anhang. Denn dort listet die UBS minutiös auf, was ein Finanzanalyst mit abgeschlossenem Hochschulstudium und mindestens fünf Jahren Berufserfahrung bei einer Großbank verdient – und zwar für alle mehr oder weniger relevanten Finanzzentren rund um den Globus. Eigentlich sollte die UBS selbst am besten wissen, was in ihrer eigenen Branche gezahlt wird. Dennoch fallen die Ergebnisse – gelinde gesagt – erstaunlich aus.

Demnach kassiert ein solcher Finanzanalyst in Genf mit jährlich 132.000 Euro das höchste Bruttogehalt, gefolgt von Tokio und Oslo mit 111.200 Euro und Zürich mit 108.400 Euro. In New York lassen die Großbanken für einen derartigen Mitarbeiter 93.100 Euro, in Frankfurt 80.400 Euro und in Luxemburg 69.000 Euro springen. Besonders unglaubwürdig ist, dass an dem größten europäischen Finanzzentrum London lediglich 49.600 Euro auf den Tisch geblättert werden sollen.

Etwas weltfremd erscheint auch die Wochenarbeitszeit, die zwischen 35 Stunden in Paris und 53 Stunden in Toronto betragen soll. In Frankfurt sind es angeblich 39, in London 40 und in Zürich 42 Stunden. Vielleicht haben die Experten aus dem Research des UBS Wealth Managements lediglich die Überstunden und die Boni vergessen. Hier die Liste:

Quelle: Preise und Löhne 2012, UBS Wealth Management Research

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