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Barclays sucht 40 Relationship Manager in Zürich und Genf

In Zürich lacht nicht nur die Sonne, denn es sind neue Jobs in Aussicht.

In Zürich lacht nicht nur die Sonne, denn es sind neue Jobs in Aussicht.

Gute Nachricht von Barclays: Die britische Großbank will in Zürich und Genf 40 neue Stellen im Wealth Management schaffen. Bis Ende nächsten Jahres soll die Zahl der Relationship Manager von derzeit 60 auf 100 erhöht werden, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg jetzt meldet. Damit will das Unternehmen seine Assets under Management in den kommenden Jahren verdoppeln. Derzeit verwaltet Barclays in der Schweiz Vermögen im Wert von 18 Mrd. Franken.

Besonders groß fällt der Stellensegen in Zürich aus. Von der Finanzmetropole betreuen derzeit zehn Mitarbeiter vermögende Kunden vor allem aus Russland, Osteuropa und Israel. Bis Ende des Jahres soll diese Zahl verdreifacht werden.

Die Nachricht dürfte die arg beanspruchten Nerven der Schweizer Private Banker ein wenig beruhigen. Erst gestern hatte die Boston Consulting Group im Zusammenhang mit ihrer Studie „Global Wealth 2012“ für Unruhe gesorgt. Demnach würden aufgrund der Weißgeldstrategie und der neuen Doppelbesteuerungsabkommen bis 2014 voraussichtlich 248 Mrd. Franken an Assets under Managementaus aus der Schweiz abfließen.

Dies würde die Erträge in der Branche um 4,8 Mrd. Franken fallen lassen, was einer Halbierung der Erträge mit westeuropäischen Kunden gleichkomme. Seit 2007 habe sich die Kostenertragsquote bereits von 63 auf 79 Prozent verschlechtert.

Aufgrund der Ertragsverluste im Europageschäft müssten die Schweizer Banken bis 2014 ihre Kosten um 3,9 Mrd. Franken verringern. Laut Boston Consulting entspräche dies einem Abbau von 15.500 Vollzeitstellen. Von daher kommt die gute Nachricht von Barclays wie gerufen.

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