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Schluss mit lustig: EU-Parlament deckelt Cash-Boni auf 30 Prozent

Das EU-Parlament hat am heutigen Mittwoch (7. Juli) scharfe Regelungen zu Bonuszahlungen bei Banken und Finanzdienstleistern beschlossen. So wurde die maximale Cashquote auf 30 Prozent der gesamten variablen Vergütungen begrenzt. Nach der Zustimmung der Finanzminister der EU-Staaten können die Regelungen zum 1. Januar 2011 in Kraft treten.

Darüber hinaus werden künftig 40 bis 60 Prozent der Bonuszahlungen zeitlich verzögert ausgezahlt, wovon wiederum die Hälfte aktienbasiert erfolgen muss. Die Höhe der Bonuszahlungen soll indes an das Festgehalt gebunden werden.

Für Banken, die durch Gelder vom Steuerzahler gestützt werden mussten, sieht die EU Sonderregelungen vor. Demnach soll dort die Rückzahlung von Steuermitten einen Vorrang vor Bonuszahlungen genießen.

Ein erheblicher Teil der Regelungen haben deutsche Banken bereits umgesetzt. Wie aus Branchenkreisen zu erfahren war, führt lediglich die Deckelung von der Cashauszahlungen bei 30 Prozent zu Problemen. Laut dem Vergütungsbericht der Deutschen Bank beläuft sich beispielsweise die Pay Out-Quote im Corporate und Investment Banking derzeit auf durchschnittlich 39,2 Prozent.

Das EU-Parlament erhofft sich davon eine nachhaltigere und risikobewusstere Geschäftspolitik der Banker.

Kommentare (1)

Comments
  1. Den ganzen Kram, den die da in Brüssel verzapfen ist vollkommen sinnlos. Denn fast alles gilt bereits in Deutschland und anderswo. Das EU-Parlament ist nur zur Spesenproduktion fähig.

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