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Deutschlands beste Arbeitgeber 2010 gekürt: Banken glänzen durch Abwesenheit

Unter den 100 besten Arbeitgebern Deutschlands finden sich nur wenige Banken. Dies geht aus einer Studie von “Great Place to Work” hervor, die jetzt in Berlin vorgestellt wurde. Für die Studie, die zum achten Mal erhoben wurde, hatte das Institut 52.000 Beschäftigte befragt.

Die Sieger in den vier unterschiedlichen Größenklassen lauten Telefónica O2 Germany (über 5000 Beschäftigte), 3M Deutschland (2001-5000), das Pflegeunternehmen domino-world (501-2000) und das Beratungsunternehmen noventum consulting (bis 500).

Das einzige Unternehmen aus der Finanzdienstleistungsbranche, das es unter die drei Erstplatzierten schaffte, ist der deutsche Ableger der französischen Axa-Konzerns, der zweitgrößten Versicherungsgruppe Europas. In der Klasse der Unternehmen mit über 5000 Mitarbeitern belegte Axa immerhin den dritten Platz.

Von den Banken schafften es nur wenige kleinere Unternehmen unter die 100 Besten Arbeitgeber. Dazu zählt die Volkswagen-Bank mit 4028, ING-Diba mit 2794 und die Sparda-Bank München mit 664 Beschäftigten. Die Volkswagen Bank erhielt überdies einen Sonderpreis für die Gesundheitsförderung der Mitarbeiter.

“Unternehmenskultur ist keine Schönheitsveranstaltung”, sagte der Geschäftsführer von Great Place to Work Deutschland Frank Hauser. “Unternehmen, die Werte wie Glaubwürdigkeit, Fairness und Respekt über Bord werfen, verlieren das Vertrauen und schließlich das Engagement ihrer Mitarbeiter”, hieß es weiter.

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