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Aufbau der DZ Privatbank kommt voran: Gewinn bleibt auf Vorjahresniveau

Wie schon im Vorjahr konnte die DZ Privatbank in Luxemburg einen Nettogewinn von 71 Mio. Euro erwirtschaften. Dagegen kletterte der Zins- und Provisionsüberschuss um 5,9 Prozent auf 197 Mio. Euro, wie das Tochterunternehmen der Frankfurter DZ Bank jetzt mitteilte. Dieser Erfolg schlug nicht auf das Ergebnis durch, da der Verwaltungsaufwand überproportional um 9 Prozent auf 87,7 Mio. Euro anstieg.

Um das Private Banking der Genossenschaftssektors in Deutschland zu stärken, hat die DZ Privatbank zum 1. September Standorte in Hannover, Stuttgart und München eröffnet, wodurch die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter in 2010 um 3 Prozent auf 551 zulegte.

Ein Banksprecher kündigte gegenüber eFinancialCareers.lu an, dass die DZ Privatbank demnächst Standorte in Düsseldorf, Hamburg und dem Rhein-Main-Gebiet eröffnen wolle. Falls diese Expansion nicht mit bestehen Kräften gestemmt werde könne, würde die DZ Privatbank weiteres Personal aufbauen.

Die geplante Integration der Privat Banking-Aktivitäten der Düsseldorfer WGZ-Bank solle bis Mitte Juni erfolgen, sofern die zuständigen Gremien dem Vorhaben zustimmen sollten. Mithin werde das Private Banking des deutschen Genossenschaftssektors am Standort Luxemburg gebündelt und vom Großherzogtum aus gesteuert.

Der Personalaufwand der DZ Privatbank legte in 2010 um 2,5 Prozent auf 53,1 Mio. Euro zu und der durchschnittliche Personalaufwand pro Kopf stieg um 4,7 Prozent auf gut 96.800 Euro. Dies führte das Institut auf eine Indexanpassung zurück. Denn in Luxemburg sind die Gehälter an die Inflationsrate gebunden und werden daher automatisch erhöht.

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