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HSBC Trinkaus mit guten Quartalszahlen: „Wir wollen nur das Notwendigste einstellen“

Das Geschäftsergebnis von HSBC Trinkaus im ersten Quartal kann sich angesichts des turbulenten Marktumfeldes sehen lassen. Der Vorsteuergewinn der Düsseldorfer Tochter des britischen Finanzriesen HSBC Trinkaus purzelte binnen Jahresfrist lediglich um 3 Prozent auf 61,2 Mio. Euro, wie das Institut am heutigen Dienstag (15. Mai) mitteilte.

Dabei zählte HSBC Trinkaus in 2011 zu den wenigen Banken in Deutschland, die noch Personal aufbauten. So stieg die Mitarbeiterzahl per 31. März binnen Jahresfrist um 2,6 Prozent oder 64 Stellen auf 2568 Beschäftigte an. Entsprechend legte auch der Personalaufwand um 6,8 Prozent auf 80,4 Mio. Euro zu. Für jeden ihrer Mitarbeiter ließ die Bank von Januar bis März also durchschnittlich 31.300 Euro springen, was 4,1 Prozent mehr als im Vorjahr waren.

Allerdings scheint jetzt Ungemach zu drohen. Bislang hätten die Maßnahmen zur Kostensenkung sich lediglich „dämpfend“ auf den Anstieg des Verwaltungsaufwands ausgewirkt. „Die Zielsetzung ist es, den Kostenzuwachs noch deutlicher zu begrenzen“, heißt es im Quartalsbericht.  Seit Jahresbeginn ist die Mitarbeiterzahl bereits leicht gesunken.

Doch laut einem Unternehmenssprecher sei kein Personalabbau geplant. Allerdings werde sich HSBC Trinkaus vorerst auf dem Arbeitsmarkt zurückhalten. „Wir werden nur das Notwendigste einstellen. Das ist so die Marschrichtung“, erklärte ein Unternehmenssprecher. Bei den Kosten sei die Bank seit dem vierten Quartal schon vorangekommen. Die Aufwandertragsquote habe sich von 71,4 auf 67,2 Prozent verbessert.

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