☰ Menu eFinancialCareers

Die Welt nach der Krise: Wie sich die Erträge der Banken neu verteilt haben

Seit den geradezu paradiesischen Zeiten von Anfang 2007 und dem Untergang von Lehman haben sich die Gewichte auf dem Markt deutlich verschoben. Die japanische Investmentbank Nomura hat jetzt um Sonderfaktoren bereinigte Zahlen ermittelt, die aufzeigen, wie sich das Geschäft Bank für Bank und Geschäftsbereich für Geschäftsbereich gewandelt hat.

Im Aktiengeschäft erweisen sich vor allem die beiden französischen Großbanken BNP Paribas und Société Générale als die großen Verlierer gefolgt von der Deutschen Bank. Seit dem ersten Quartal 2007 sind die Erträge aller drei Banken um rund zwei Drittel eingebrochen. Dagegen konnte sich die Credit Suisse mit einem Minus von nur 20 Prozent auf dem Markt behaupten.

Quelle: Nomura

Anders sieht es im im Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren, Währungen und Rohstoffen (FICC) aus. Hier konnten die beiden französischen Großbanken sogar zulegen, ebenso wie JPMorgan. Die Deutsche Bank musste auch hier einen empfindlichen Einbruch verkraften.

Quelle: Nomura

Im Geschäft mit Fusionen und Akquisitionen ging es vor allem bei der UBS und der Citgroup bergab, wohingegen die Deutsche Bank und Credit Suisse auf mittleren Plätzen landeten.

Quelle: Nomura

Die Zahlen von Nomura umfassen keine Banken, die ihre Marktanteile durch Fusionen oder Aufkäufe deutlich vergrößern konnten, wozu Barclays Capital, Bank of America/Merrill Lynch, Royal Bank of Scotland sowie Nomura selbst zählen. Auch für die britische Großbank HSBC stehen keine Daten zur Verfügung.

Kommentare (0)

Comments

Ihr Kommentar wird gerade geprüft. Nach erfolgreicher Prüfung wird es live gestellt.

Antworten

Pseudonym

E-Mail

Alle Informationen zu unseren Community-Richtlinien finden Sie hier