☰ Menu eFinancialCareers

Nur wenige gefeuerte Fixed Income Trader und Sales finden neue Jobs: Auch Deutsche und Schweizer betroffen

(Photo credit: Blogomentary)

(Photo credit: Blogomentary)

Nach den bereits veröffentlichten Geschäftszahlen scheint es das erste Quartal mit dem Anleihegeschäft gut gemeint zu haben. Die meisten Banken vermochten ihre Erträge gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu steigern. So konnte z.B. Morgan Stanley seine Erträge binnen Jahresfrist um 34 Prozent erhöhen. Dabei hat sich vor allem das Rates-Geschäft gut entwickelt.

Doch heißt dies auch, dass die Fixed Income-Sales und Trader, die während des Downturns in der zweiten Jahreshälfte 2011 ihren Job verloren haben, wieder eine neue Stelle finden?

Die Antwort heißt: Leider nein.

Denn laut der umfangreichen Liste von „Abgängern“, die das Beratungsunternehmen Nicholas Scott für die beiden letzten Quartale in 2011 zusammengestellt hat, hat nur eine Minderheit einen neuen Job gefunden. Von den 90 Abgängen, die bei der britischen Finanzaufsicht FSA in London registriert sind, sind auch rund ein halbes Jahr später noch 73 inaktiv. Damit liegt die Wiedereinstellungsquote gerade einmal bei 19 Prozent.

Dabei scheinen die Chancen je nach dem ehemaligen Arbeitgeber recht unterschiedlich auszufallen. So hat von den zehn ehemaligen Nomura-Mitarbeitern lediglich einer – bei Citadel – einen neuen Job gefunden. Von elf ehemaligen RBS-Mitarbeitern scheinen lediglich drei einen neuen Job angetreten zu haben (bei CS, HSBC und Commonwealth Bank of Australia). Von den 16 früheren Credit Suisse-Mitarbeitern haben anscheinend fünf eine neue Stelle gefunden (bei Western Asset Management, Lloyds, Bank of America, Millennium Capital Partners und UBS). Dagegen scheint bislang keiner der geschassten UBS- und Goldman Sachs-Mitarbeiter bei der Jobsuche erfolgreich gewesen zu sein.

Wenigstens fünf der gefeuerten Fixed Income-Mitarbeiter auf der Liste von Nicholas Scott stammen nachweislich aus Deutschland, der Schweiz und Österreich. Dabei handelt es sich nicht nur um Londoner Mitarbeiter, sondern auch um Beschäftigte in Frankfurt und der Schweiz, die – aus welchen Gründen auch immer – der Registrierung der britischen Finanzaufsicht unterliegen.  Von dieser Gruppe hat lediglich einer nachweislich einen neuen Job gefunden.

Kommentare (0)

Comments

Antworten

Pseudonym

E-Mail

Alle Informationen zu unseren Community-Richtlinien finden Sie hier