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Gehälter im Fondsmanagement wachsen nicht in den Himmel

Die Finanzkrise macht auch den Investmentgesellschaften zu schaffen. Weil die verwalteten Vermögen wegen der Kurseinbrüche geschrumpft und viele Anleger ihr Geld umschichten, müssen die Asset Manager ihre Kosten rasch senken und das mitunter unübersichtliche Produktangebot drastisch verringern.

Entlassungen zwar weiter die Ausnahme, doch eingestellt wird auch nur in den seltensten Fällen.

Etwa 15.000 Menschen beschäftigt die Branche derzeit direkt. Hinzu kommen rund 4.000 bei Dienstleistern, die unmittelbar für die Fondsbranche arbeiten, berichtet die FAZ.

Die weitaus größte Zahl der Beschäftigten arbeitet übrigens im Verkauf beschäftigt. Die FAZ schätzt die Zahl der Vertriebsmitarbeiter auf 300.000 bis 400.000.

Angesichts des “Hiring Freeze” ist es für Hochschulabsolventen derzeit schwer, in der Branche Fuß zu fassen. Berufseinsteiger mit dem Ziel Investmentmanager beginnen oft im Research oder assistieren einem Fondsmanager bzw. einem Team von Fondsmanagern.

Auf die Einstiegsgehälter hat die Krise übrigens keinen Einfluss. 60.000 Euro per annum sind weiter realistisch. Verglichen mit dem Investmentbanking sind die Gehaltssteigerungen im weiteren Karriereverlauf allerdings eher begrenzt.

Mehr als 500.000 Euro verdienen nur die absoluten Topstars in Deutschland. Auch sonst sind Gehälter jenseits der 300.000-Euro-Grenze eher die Ausnahme, denn die Regel.

VERGÜTUNG BEI FONDSGESELLSCHAFTEN

(nach Jahren Berufserfahrung, in Euro pro Jahr)

Fondsmanagement

2-5: 62.000

5-10: 87.000

>10: 101.000

Anlageberatung

2-5: 53.000

5-10: 61.000

>10: 70.000

Kundenbetreuung

2-5: 37.000

5-10: 44.000

>10: 63.000

Quelle: www.personalmarkt.de

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