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VERLUSTE: Trotz Stellenabbau schreibt Commerzbank tiefrote Zahlen

Während viele Großbanken bereits wieder Milliarden scheffeln, steckt die Commerzbank nach der Übernahme der Dresdner Bank auch im zweiten Quartal tief in der Verlustzone.

Um so überraschender kam die Ankündigung des teilverstaatlichten Instituts, trotz eines Minus von 746 Mio. Euro, toxischer Wertpapiere im zweistelligen Milliardenbereich und einer steigenden Risikovorsorge für faule Kredite Teile der Staatshilfen vorzeitig zurückzahlen zu wollen.

Derweil ist das Institut beim angekündigten Stellenabbau vorangekommen. Die Mitarbeiterzahl der Commerzbank ist nach der Übernahme der Dresdner Bank im Januar und dem Verkauf von ersten Tochtergesellschaften (Commerzbank Schweiz, Dresdner Bank Schweiz, Bankhaus Reuschel) per Ende Juni auf 56.133 (Ende 2008: 59.358) gefallen.

Von den 9.000 Stellen, die bis 2011 gestrichen werden sollen, wurden bis zum Ende des zweiten Quartals 1.800 Arbeitsplätze bereits abgebaut.

Bis 2011 sind betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen, bei Erreichen bestimmter Abbauziele verlängert sich dieser faktische Kündigungsschutz auf 2013.

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