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LBBW muss noch 500 Stellen streichen: Betriebsbedingte Kündigungen wahrscheinlich vom Tisch

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Von dem angestrebten Abbau von 2500 Stellen bei der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) sind 2000 unter Dach und Fach. „Auf der Basis freiwilliger Maßnahmen (Abfindungs-, Vorruhestands- oder Altersteilzeitverträge) sowie unter Ausnutzung der natürlichen Fluktuation)“ seien diese Austritte vereinbart worden, wie die LBBW bei der Veröffentlichung ihres Geschäftsberichts für 2011 am heutigen Mittwoch (25. April) bekannt gab.

„Zum 31. Dezember 2011 hatte die LBBW 12.231 Beschäftigte, 830 weniger als Ende 2010“, hieß es weiter.  LBBW-Chef Hans-Jörg Vetter sagte: „Wir sind nach den bisherigen Fortschritten  sehr zuversichtlich, dass wir dies wie vorgesehen in sozialverträglicher Art und Weise erreichen, also ohne betriebsbedingte Kündigungen. Auf der anderen Seite verzeichnen wir eine begrenzte Anzahl von Neueintritten, insbesondere durch die Übernahme von Auszubildenden.“

Entsprechend purzelte der Personalaufwand bei Deutschlands größter Landesbank um 5,8 Prozent auf 997 Mio. Euro. Dagegegen legte der übrige Verwaltungsaufwand sogar um 4,8 Prozent auf 590 Mio. Euro zu. Für jeden ihrer Mitarbeiter ließ die LBBW in 2011 also rund 81.500 Euro springen, was rund 500 Euro mehr als im Vorjahr waren.

Bereits vor einigen Wochen hatte das Institut einen Vorsteuergewinn von 117 Mio. Euro für 2011 gemeldet,  wobei vor allem Abschreibungen infolge der Staatsschuldenkrise in Höhe von 944 Mio. Euro das Ergebnis verhagelten.  Für das laufende Jahr zeigte sich die Bank indes verhalten zuversichtlich. „Nach derzeitiger Einschätzung wird für das erste Quartal 2012 ein Vorsteuergewinn in der Größenordnung von etwa 150 Mio. Euro erwartet“, hieß es weiter.

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