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Vor allem beim Personalabbau ist die LBBW erfolgreich

Einen Verlust von 147 Mio. Euro hat die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) in den ersten neun Monaten des Jahres erwirtschaftet, wie aus den jetzt vorgelegten Geschäftszahlen für das dritte Quartal hervorgeht. Damit konnte die LBBW die Verluste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund zwei Drittel reduzieren. Im dritten Quartal generierte das Institut indes einen Gewinn von 143 Mio. Euro.

In dem Ergebnis seien Belastungen von 600 Mio. Euro aus dem Geschäft mit Kreditderivaten verarbeitet. Außerdem musste die LBBW für die staatlichen Garantien Provisionen in Höhe von 230 Mio. Euro zahlen.

Beim Personalabbau kommt die krisengeschüttelte Bank rasch voran. So sank die Mitarbeiterzahl zwischen Jahresbeginn und Ende September um 408 Beschäftige oder 3 Prozent auf 13.222 Beschäftigte.

“Der im Zuge der Restrukturierung unvermeidliche Personalabbau von 2500 Stellen bis 2013 verläuft besser als erwartet. Zum Ende des dritten Quartals wurden bereits insgesamt gut 900 Austritte vereinbart. Dabei haben gut 700 Beschäftigte die von der LBBW angebotenen Vorruhestands- oder Aufhebungsverträge angenommen”, hieß es in einer Unternehmensmitteilung.

Binnen Jahresfrist konnte die Bank ihren Verwaltungsaufwand um 5,4 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro reduzieren, wobei auch der Personalaufwand “leicht” gesunken sei. Genauere Angaben waren auch auf Nachfrage von der LBBW nicht zu erhalten.

Für das Gesamtjahr rechnet die Bank mit einem deutlich besseren Ergebnis als in 2009. “Durch die nach wie vor hohe Volatilität an den Finanzmärkten ist eine konkrete Prognose für das LBBW-Gesamtjahresergebnis zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht seriös zu erstellen”, hieß es weiter.

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