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Dekabank streicht Boni zusammen

Die bescheidenen Geschäftsergebnisse der Dekabank in 2011 schlagen sich auch auf die Höhe der Boni durch, wie aus dem jetzt veröffentlichten Geschäftsbericht des sparkasseneigenen Instituts hervorgeht. So verminderten sich die Ausgaben für Löhne und Gehälter im Vergleich zum Vorjahr um 6,2 Prozent auf 304,6 Mio. Euro.

Der gesamte Personalaufwand, der auch Ausgaben für Sozialabgaben und Altervorsorge umfasst, verringerte sich indes lediglich um 3,1 Prozent auf 367,7 Mio. Euro. Für jeden ihrer teilzeitbereinigt 3208 Mitarbeiter gab das Institut also rund 105.000 Euro aus. Dies ist zwar weniger als im Vorjahr, kann sich im deutschen Branchenvergleich aber durchaus sehen lassen. So schnitten bei einem Ranking für 2011 lediglich die Deutsche Bank (130.000 Euro), HSH Nordbank (111.000 Euro) und WestLB (110.000 Euro) besser ab

Die Dekabank kommentierte die Auswirkungen der Ergebnisentwicklung gegenüber eFinancialCareers wie folgt: „Aufwandserhöhend wirkte sich vor allem die im Jahresdurchschnitt höhere Zahl besetzter Stellen aus, die unter anderem mit der Erweiterung der Aktivitäten in Luxemburg zusammenhängt. Auf der anderen Seite fielen die Rückstellungen für die variablen Vergütungen für das Geschäftsjahr 2011 aufgrund der Ergebnisentwicklung deutlich geringer aus als im Vorjahr.“

Die Dekabank musste in der vergangenen Woche einen Einbruch des Vorsteuergewinns in 2011 gegenüber dem Vorjahr um 57 Prozent auf nur noch 376,6 Mio. Euro melden. Die Kostenertragsquote verschlechterte sich von 49 auf 64,7 Prozent, womit die Bank jedoch auch noch vergleichsweise gut abschneidet.

Die Bank wollte sich nicht zu der Frage äußern, ob das Institut auch in 2012 seinen Personalaufbau fortsetzen werde.

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