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Stellenabbau bei der Deutschen Börse

Rund zehn Prozent der Stellen sollen laut dem Handelsblatt bei der Deutschen Börse wegfallen. Das im DAX notierte Unternehmen beschäftigt derzeit insgesamt rund 3300 Mitarbeiter. Betroffen von den Streichungsplänen sollen alle Töchter des Konzerns sein.

Die Deutsche Börse reagiert damit auf den schwächeren Wertpapierhandel aufgrund der Finanzkrise sowie auf die Konkurrenz einer neuen elektronischen Handelsplattform, die von den Banken zur Senkung der Handelskosten gegründet worden ist.

Auf dem traditionellen Neujahrsempfang des Unternehmens hatte Vorstandschef Reto Francioni zwar von 2010 als einem sehr schwierigem Jahr gesprochen, jedoch keinen Stellenabbau angekündigt. Die Deutsche Börse wollte den Bericht des Handelsblattes nicht kommentieren.

Wie die Welt berichtet, sind bereits im November die Boni scharf beschnitten worden. Außerdem gelte bereits ein Einstellungs- und Beförderungsstopp. “Wie immer wären das gute Nachrichten für den Aktienkurs, aber nicht für die Belegschaft”, kommentierke ein Analyst der Landesbank Baden-Württemberg den Stellenabbau.

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