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Wieso Sie sich mit Recruitern persönlich treffen sollten

Recruiter

Kennen Sie das: Sie senden Ihren Lebenslauf an einen Recruiter und warten anschließend auf einen kurzen Rückruf oder eine ebenso kurze Email. Doch was Sie eigentlich benötigen ist die Chance, sich ausführlich über Ihre Karriere als Mensch aus Fleisch und Blut zu unterhalten – vielleicht bei einer netten Tasse Kaffee. Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie sich so positionieren, dass ein Recruiter darauf brennt, mit Ihnen persönlich zu sprechen.

Meetings spielen eine wichtige Rolle

Recruiter sichten Unmengen an Lebensläufen und sie erinnern sich wahrscheinlich eher an Gesichter als an Namen auf einem Lebenslauf. „Ein Meeting erlaubt ein gründlicheres Gespräch und das Sammeln von akkurateren Informationen, die Kandidaten womöglich nicht in ihren Lebensläufen unterbringen können. Dies stellt auch einen Chance dar, eine positive Einstellung und Enthusiasmus durch Körpersprache, Mimik und Tonfall zu vermitteln“, sagt Michelle Lee von Talent2.

Viele Recruiter sind bei der Marktentwicklung auf dem Laufenden und können daher eine gute Quelle für Informationen für Kandidaten darstellen. Darüber hinaus bedeutet ein Vieraugengespräch auch, dass Sie die Antworten in „Real time“ erhalten. „Neue Ideen können während des Gesprächs entwickelt werden und es bestehen bessere Möglichkeiten, um erfolgreich voranzukommen. Die Kandidaten können auch aus non-vebalen Äußerungen ersehen, ob der Recruiter tatsächlich bei der Jobsuche helfen will“, ergänzt Lee.

Wie Sie einen Recruiter davon überzeugen, sich mit Ihnen zu treffen

Starten Sie mit einem Teaser

Da Recruiter mit Lebensläufen überschwemmt werden, kann eine Lock-Email oder ein entsprechender Anruf Ihr Interesse an der Stelle signalisieren und dem ganzen einen menschlichen Anstrich verleihen. „Falls Sie über einschlägige Berufserfahrung und Kompetenzen für die Position verfügen, kann eine Kontaktaufnahme vor der Zusendung Ihres Lebenslaufes möglicherweise ihr Interesse wecken“, betont Paul Lee von der Robert Walters Financial and Legal Division in Singapur.

„Ein Beispiel für eine Teaser-Email kann in einem Hinweis auf die Stelle bestehen und wie viel Jahre Berufserfahrung bzw. welche Kompetenzen Sie mitbringen können – aber es handelt sich nur um ein inoffizielles Vorfühlen. Falls der Recruiter anbeißen sollte, dann können Sie ihm anschließend tatsächlich Ihren Lebenslauf zusenden“, ergänzt der Experte.

Achten Sie darauf, dass Ihr Lebenslauf fehlerfrei ist

Prüfen Sie Ihren Lebenslauf ganz genau nach Rechtschreibfehlern, bevor Sie den Text an den Recruiter senden. „Es handelt sich um den ersten Eindruck, den ein Recruiter von Ihnen erhält, also nehmen Sie sich die Zeit und verfassen Sie ihn ordentlich. Falls möglich sollten Sie jemanden bitten, den Text auf Rechtschreib-, Tipp- und Layout-Fehler zu korrigieren. Obgleich dies schon oft gesagt worden ist, wird dies regelmäßig ignoriert und beeinträchtigt Ihre Chancen auf einen Rückruf. Wenn Sie keinen Wert auf Details legen, dann wird der Recruiter naheliegenderweise annehmen, dass dies Ihre Arbeitsauffassung widerspiegelt“, sagt Chris Mead, Direktor für Südost-Asien bei Hays.

Seien Sie geduldig

Viele Recruiter arbeiten gleichzeitig an der Besetzung mehrerer Stellen. Daher haben sie ein Kundenmeeting nach dem anderen, um die Anforderungsprofile für Jobs zu ermitteln und Vorstellungsgespräche für anstehende Aufträge. „Recruiter ignorieren keine Kandidaten; vielmehr sind Kandidaten wichtig für sie. Daher sollten Sie ein wenig Geduld aufbringen, wenn es um Rückmeldungen oder persönliche Treffen geht. Rufen Sie sie nicht zu oft an, aber oft genug, damit der Recruiter Sie weiter im Auge behält“, führt Lee aus.

Seien Sie höflich

Es gibt keinen Grund, zwölf Messages auf der Mailbox wegen eines Meetings zu hinterlassen. „Eine kurze Voicemail mit Ihrem Namen und der Stelle, auf die Sie sich bewerben, reicht vollkommen aus. Sie werden überrascht sein, wie weit Höflichkeit Sie bei einem Recruiter bringt. Recruiter werden oft mit Anrufen und Lebensläufen überschüttet, dennoch werden Sie eine relevante und freundliche Message beantworten“, sagt Mead.

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