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Vorerst kein weiterer Personalabbau bei Clearstream in Luxemburg geplant

Luxemburg

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Nach der geplatzten Fusion von Deutscher Börse und NYSE ist auch die Unsicherheit bei den Mitarbeitern bei Clearstream in Luxemburg groß. Das Tochterunternehmen des Frankfurter Börsenbetreibers zählt im Großherzogtum zu den bedeutenden Arbeitgebern. Bei einer Präsentation der Unternehmensstrategie gegenüber den Mitarbeitern wurde am gestrigen Montag (5. März) ein weiterer Personalabbau vorerst ausgeschlossen, wie eFinancialCareers.lu aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Ein Sprecher der Deutsche Börse bestätigte unterdessen, dass es derzeit keine Pläne für einen weiterführenden Personalabbau im Konzern gebe.

Bei Clearstream in Luxemburg waren in zwei zurückliegenden Sparrunden bereits etwa 30 Management-Posten sowie 70 weitere Stellen gestrichen und teilweise an den günstigeren Unternehemens-Standort Prag verlagert worden. Insgesamt will die Deutsche Börse konzernweit auf diese Weise 450 Stellen einsparen.

Beide Programme sind bereits weitgehend abgeschlossen. Für die freiwilligen Ausscheidungsmodelle, die Vorruhestand oder Abfindungen vorsehen, soll es sogar größeres Interesse als Plätze gegeben haben.

Mit der vorläufigen Absage von weiteren Stellenstreichungen kann jedoch keine Entwarnung für die Clearstream-Mitarbeiter gegeben werden. Denn nach dem Platzen der Fusion überarbeitet die Deutsche Börse derzeit unter Hochdruck ihre künftige Strategie. Nähere Informationen dazu erwarten die Mitarbeiter für die Zeit nach der Hauptversammlung an 16. Mai. Dann kann das Thema Stellenabbau ganz schnell wieder auf der Tagesordnung stehen.

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