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GASTKOMMENTAR: Seien Sie nicht so dumm zu glauben, dass der Zweck eines MBA im Lernen besteht

Beim MBA dreht sich alles um die Kontaktpflege.

Beim MBA dreht sich alles um die Kontaktpflege.

Am ersten Tag meines MBA riet uns der Dekan, Prioritäten zu setzen. Er sprach von den vielen Chancen, die vor uns lägen und dass die Stunden eines Tages begrenzt wären. In den zurückliegenden zehn Jahren meiner Karriere habe ich mich selbst für meine Multitasking-Fähigkeit gelobt und mir selbst vorgegaukelt, ich könne unendliche Aufgabenlisten bewältigen. So begriff ich seine Bemerkung als Warnung. Ein MBA stellt einen Querschnitt von unterschiedlichen Gruppen, Branchen und Menschen dar. Das ultimative Ziel besteht darin, einen Job zu bekommen – und zwar einen besseren Job als Sie ihn zuvor hatten – und ein wenig auf dem Weg dorthin zu lernen. Doch wie navigieren Sie durch den Unsinn hindurch, der Ihnen dabei begegnet?

Setzen Sie sich klare Karriereziele

Schon bevor Sie Ihre erste Zahlung an die Business School leisten, sollten Sie sich darüber bewusst sein, was Sie von einem MBA erwarten: einen Job? Freunde? eine neue Perspektive? Setzen Sie sich drei klare Ziele, entwerfen Sie eine Strategie und suchen Sie nach den Mitteln, um Ihren Erfolg zu messen und überprüfen Sie regelmäßig, ob Ihre Erlebnisse mit Ihren Zielen übereinstimmen. Bewerben Sie sich bereits frühzeitig bei der Business School und nutzen Sie die Zeit für eine gründliche Vorbereitung. Damit meine ich nicht, dass Sie sich neue Klamotten zulegen und Ihre Wohnung neu dekorieren. Vielmehr rate ich Ihnen dazu, sich über Ihre Karriereziele klar zu werden, die für die Erreichung Ihrer Ziele erforderlichen Leute ausfindig zu machen und alle Alumni zu ermitteln, die Ihnen möglicherweise weiterhelfen können. Darauf sollten Sie sich konzentrieren. Hierzu können Sie sich motivieren, in dem Sie den Job nach Ihrem Abschluss im Auge behalten.

Bauen Sie Ihr Netzwerk aus

Schlafen Sie ausgiebig, bevor das MBA-Programm beginnt, denn sobald der Starttermin gekommen ist, beginnt das Rennen. Nutzen Sie jeden Augenblick, um sich mit Ihren Studienkollegen auszutauschen und zu beschäftigen. Sie haben viel Geld für dieses Privileg gezahlt und in einem Top-MBA-Programm bringen alle ausgewählten Leute ein bestimmtes Talent mit. Unterschätzen Sie auch nicht den Kerl in seinen Schlabber-Jeans. Vielleicht hat er gerade sein Start-up für Millionen verkauft, bevor er sich zu dem MBA angemeldet hat. Lernen Sie die anderen Kursteilnehmer kennen, auch wenn diese jede Zwiebelschicht einzeln abziehen sollten. Nutzen Sie die vorhandenen Ressourcen. Business Schools offerieren enorme Ressourcen, die oft ungenutzt bleiben, nur weil Sie unbekannt sind. Womöglich wissen Sie nicht, dass ein Bibliothekar ein hilfreicher Assistent darstellen kann. Professoren können Ihre Freunde sein. Trinken Sie einen Kaffee oder Bier mit ihnen oder essen Sie gemeinsam zu Mittag. Denn Sie stellen ein oftmals ungenutztes Netzwerk dar. Behandeln Sie ein MBA-Programm wie einen Job ohne Jahresbonus. Setzen Sie sich klare Ziele und Deadlines, um Ihren Erfolg zu messen. Denn schließlich sind Sie hier, um einen besseren Job als Ihren alten zu finden.

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