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Salary Survey 2012: Was Finanzprofis in Zürich kassieren

Schweier Flugzeuge

Bei den Gehältern von Finanzprofis in der Schweiz scheint sich nicht viel zu ändern. Denn laut der „Salary Survey 2012“ des internationalen Recruitment-Unternehmens Robert Walters bleiben die Gehälter bei Finanzdienstleistungen und Finance in 2012 zumindest im Großraum Zürich auf dem Vorjahresniveau. Für den Finanzplatz Genf enthält die Untersuchung indes keine eigenen Angaben.

Robert Walters rechnet damit, dass sich der Arbeitsmarkt bei Banken und Finanzdienstleistungen von dem Einbruch im zweiten Halbjahr 2011 nur langsam mit der allgemeinen Wirtschaftslage erholen wird. Große Nachfrage prophezeit das Recruitment-Unternehmen für die Bereiche Compliance, Audit, Risk Management und Tax, was indes spätestens seit der Finanzkrise ein Dauerbrenner ist.

Investmentbanker könnten Chancen im Rohstoffhandel und bei Rückversicherungen haben

„Die Recruitment-Aktivitäten werden im Rohstoffhandel und im Rückversicherungsgeschäft relativ stark bleiben, was Fachkräfte aus dem Investmentbanking in diese Sektoren abziehen wird“, schreibt Robert Walters.

Dagegen werden die Neueinstellungen im Investmentbanking selbst – wie schon Ende 2011 – gering ausfallen, was besonders für die kapitalmarktnahen Funktionen gilt. Besser sah es indes im Corporate Banking aus. Dort blieb die Nachfrage nach Corporate Relationship-Managern, Kreditanalysten und Commodity Trade Finance-Spezialisten über das gesamte Jahr stabil.

Durch den Niedergang des Bankgeheimnisses spielt für den Erfolg des Schweizer Private Bankings die Investmentseite eine wachsende Rolle. Daher wird laut Robert Walters von Wealth Managern verstärkt nach Produktspezialisten, Asset Managern, Tradern und Buyside-Analysten gesucht.

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In Accounting und Finance könnten Migranten das Gehaltsniveau unter Druck setzen

Besser als bei Banken und Finanzdienstleistern sieht es in Zürich in den Bereichen Accounting und Finance aus. Dort wurden in 2011 Internal Auditors sowie Treasury-, Cash Management und Risk-Spezialisten gesucht. Dabei stellten Mehrsprachigkeit und die Bereitschaft zu reisen wichtige Pluspunkte dar.

Robert Walters geht davon aus, dass dieser Trend weitergeht. Doch durch die Staatsschuldenkrise, die hohen Gehälter und die wirtschaftliche Stabilität in der Schweiz könnten verstärkt Arbeitskräfte aus dem europäischen Ausland angelockt werden. „Dies könnte die Gehälter unter Druck setzen, da einige von diesen Fachkräften möglicherweise bereit wären, niedrigere Gehälter zu akzeptieren“, heißt es in der Studie.

Eine Ausnahme stellt dabei Deutschland dar. Laut Robert Walters fiel es dort in 2011 aufgrund der guten Wirtschaftslage schwerer, Kandidaten für Stellen in der Schweiz zu gewinnen.

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