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Robert Walters Salary Survey 2012: Was Finanzprofis in Luxemburg verdienen

Auf dem Luxemburger Wappen sind die Löwen los.

Die Bezahlung der Mitarbeiter zählt traditionell zu den größten Geheimnissen in der Finanzdienstleistungsbranche. Den Arbeitgebern sind hier selten Informationen zu entlocken. Daher zählt der alljährliche Gehaltsreport des internationalen Recruitment-Unternehmens Robert Walters zu den besonders interessanten Lektüren. Hier die wichtigsten Ergebnisse für Luxemburg.

Laut der „Robert Walters Salary Survey 2012“ erwies sich der Luxemburger Arbeitsmarkt für Finanzprofis trotz der Staatsschuldenkrise in 2012 als robust. Dennoch zeichnet das Recruitment-Unternehmen ein gemischtes Bild vom abgelaufenen Jahr: „Im ersten Halbjahr waren viele Unternehmen optimistisch, was die wirtschaftliche Erholung in Luxemburg und dem Rest Europas betrifft, was zu einer wachsenden Nachfrage nach Frontoffice-Beschäftigten im Vergleich zu den Vorjahren führte.“

Vor allem die kleineren Anbieter stellen kräftig ein

Vor allem die Fondsindustrie setzte im Großherzogtum ihr Wachstum in 2012 fort. „Wir beobachteten Nachfrage bei den Dienstleistern – inklusive Treuhandgesellschaften, Management, Beratung und Family Offices – nach Financial Accountants sowie Compliance- und Risk Management-Mitarbeitern“, heißt es in der Salary Survey. Dabei waren vor allem Kandidaten mit Deutsch-, Französisch- und Englisch-Kenntnissen gefragt. Ähnliches gilt für Steuerexperten, die sich mit dem Luxemburger und internationalem Steuerrecht auskennen.

Dagegen agierten die Private Equity- und Immobilien-Unternehmen auf dem Arbeitsmarkt zurückhaltender. „Obgleich die meisten Unternehmen bei Neueinstellungen vorsichtig waren, wurden doch Einstellungen von Spitzenkräften und zum Ersatz von ausscheidenden Mitarbeitern in Betracht gezogen“, schreiben die Experten.

Mit dem Einbruch der Märkte in der zweiten Jahreshälfte trübte sich die Nachfrage vor allem bei großen Banken deutlich ein. Dagegen hätten kleinere Finanzdienstleister weiterhin im großen Stil eingestellt, da sich diese Unternehmen rascher auf veränderte Bedingungen anpassen könnten.

CFA- und ACCA-Absolventen können 5 bis 10 Prozent mehr verlangen

„Wir erlebten Gehaltssteigerungen bei Kandidaten mit besonderen Fähigkeiten und bei Spezialisten in 2011. Besonders Accountants, Analysten, Compliance-, Risk-, Audit-, Legal- und Treasury-Profis sollten moderate Gehaltserhöhungen auch in 2012 erhalten, da die Nachfrage nach Top-Kandidaten dort anhalten wird“, heißt es in der Studie.

Dagegen werde im Frontoffice die Festvergütungen gegenüber den Boni weiter an Bedeutung gewinnen. Kandidaten mit guten Sprachkenntnissen und höheren Qualifikationen wie ACCA oder CFA können mit einer Gehaltsanhebung von 5 bis 10 Prozent rechnen. Insgesamt werde die Arbeitskräftenachfrage in den Finanzdienstleistungen und Finance auch in 2012 stabil bleiben.

Was Finanzprofis in 2012 verdienen

Die unten stehenden Tabellen zeigen, was Finanzprofis in 2012 in Luxemburg einstreichen können. Die Zahlen berücksichtigen üblicherweise keine Bonuszahlungen.

Quelle: Robert Walters

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