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Wie Sie Ihrem Headhunter dabei helfen, für Sie einen neuen Job zu finden

This man was not nice to his headhunter

This man was not nice to his headhunter

Falls Sie dringend einen neuen Job benötigen und Ihre Bitten nicht erhört werden, dann hat dies womöglich mit dem aktuellen Arbeitsmarkt für Finanzprofis zu tun. Doch viele auf Finanzdienstleistungen spezialisierte Headhunter vertreten in London, Frankfurt und Zürich die Auffassung, dass es letztlich doch aufwärts geht. Vielleicht wenden Sie indes nur ihre Augen von dem Stellenabbau ab, der überall vor sich geht.

In einem solchen Umfeld sollten Sie mit Ihrem Headhunter intensiv zusammenarbeiten, um eine neue Beschäftigung aufzuspüren. Die Zeiten sind allerdings vorbei, als Sie nur Ihren Lebenslauf versenden mussten, damit Ihnen ein Jobangebot ins Haus flattert. Vielmehr sind dazu die vereinten Anstrengungen von Ihnen und Ihrem Recruiter erforderlich. Wir haben verschiedene Recruiter und Executive Search-Experten gefragt, wie die Kandidaten ihnen bei der Suche helfen können. Hier die Ergebnisse:

1. Seien Sie loyal

Headhunter sind wie Liebende. Sie mögen es ganz und gar nicht, wenn ihnen Hörner aufgesetzt werden. „Vieles hängt von Loyalität in diesem Geschäft ab. Wenn ich mit einem Kandidaten über eine Stelle spreche und ich höre später, dass er durch jemanden anderes weitergekommen ist, dann bin ich verärgert“, sagt der Headhunter.

„Ich würde nicht mit jemandem zusammenarbeiten, der bereits mit drei anderen Headhuntern gesprochen hat“, erzählt ein anderer Personalexperte. „Einer ist ok, doch zwei sind schon das Maximum und drei sind zu viel. Wenn drei oder vier Leute Ihren Lebenslauf zu der gleichen Adresse senden, dann sieht das reichlich unprofessionell aus.“

2. Holen Sie positive Statements von Kunden ein

Falls Sie vermittelt werden wollen, dann ist es hilfreich, wenn Sie eine lange Liste an Kunden vorweisen können, die Sie schätzen. Dies gilt ganz besonders für Sales-Mitarbeiter. „Seien Sie sich darüber im Klaren, welches Ihre zehn wichtigsten Kunden sind“, sagt Oliver Rolfe von Spartan Partnership. „Versuchen Sie wenigstens fünf sehr lange Referenzen zu erhalten. Falls Sie dazu in der Lage sind, dann stellt das einen riesigen Vorteil dar.“

3. Seien Sie sich über Ihre Absichten im Klaren

Rolfe erzählt, wie er kürzlich einen Equity Sales-Mitarbeiter vermittelt hat, der einen Business Plan für die kommenden drei Jahre und die Erträge vorweisen konnte, die er so generieren könne. „Sie müssen einen Plan aufstellen, als wenn Sie ein Unternehmen gründen wollten“, ergänzt Rolfe.

„Sie sollten ganz klar formulieren, was Sie in der Vergangenheit erreicht haben, über Ihre Ergebnisse, Ihre Vergütung, wo Sie ins Team hineingepasst haben, und was Sie als nächstes machen möchten“, sagt auch Simon Head vom Recruitment-Unternehmen Correlate. „Einige Leuten äußern sich sehr vage über Ihre Leistungen in der Vergangenheit und ihre künftigen Ambitionen“, ergänzt Head. „Wenn bei Ihnen ein FX Sales-Mitarbeiter auftaucht, der von sich behauptet, in der Vergangenheit französische Unternehmen betreut zu haben, und bereit ist, künftig spanische oder deutsche Unternehmen zu betreuen, dann ist das zu viel. Es ist besser, wenn Sie sich über Ihre Kernkompetenzen und Absichten im Klaren sind.“

4. Überwinden Sie Ihre Hemmungen

Seien Sie nicht schüchtern oder gehemmt – wie so viele andere Kandidaten. „Umso besser wir die Position eines Kandidaten verstehen, desto besser können wir ihn unseren Kunden präsentieren“, sagt Christian Robbins von Nicholas Scott Executive Search. „Einige Kandidaten müssen ihre Hemmungen überwinden“, ergänzt Robbins. „Sie sind nicht in der Lage, über ihre Stellung im Team zu sprechen und über die Leute um sie herum, an die sie reporten mussten. Je besser die Kandidaten dem Headhunter erlauben, sie selbst und ihr Geschäft zu verstehen, umso besser können wir sie repräsentieren.“

5. Bedenken Sie, dass Headhunter und Recruiter Ihre Liebe benötigen

Am wichtigsten jedoch ist, dass Headhunter und Recruiter erwarten, dass man nett zu ihnen ist. Wenn Sie freundlich sind, dann werden diese das ebenso sein. „Manchmal, wenn jemandem gekündigt worden ist, dann spielt er gerne den großen Mann, um sein Ego zu stärken“, sagt ein Personalberater. „Am besten sind normalerweise die entgegenkommenden und freundlichen Leute“, sinniert der Consultant.

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