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Luxemburg lässt Federn: Beschäftigung in den Finanzdienstleistungen sinkt

Luxemburg

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Die Beschäftigung in der Luxemburger Finanzindustrie ist auch im letzten Quartal 2011 weiter gefallen. So purzelte die Gesamtzahl der Beschäftigten um 114 auf 26.695. Dies gab die Luxemburger Zentralbank jetzt bekannt.

Dennoch gibt es am Finanzplatz weiterhin viele Unternehmen, die Personal aufbauen. In den drei Monaten haben immerhin 46 Institutionen ihre Mitarbeiterzahl erhöht, während 48 einen Abbau vorgenommen haben.

Dagegen stieg die kumulierte Bilanzsumme sämtlicher Finanzdienstleister im Großherzogtum um 1,3 Prozent auf 1,1 Billionen Euro; im Gesamtjahr betrug das Wachstum sogar 4,5 Prozent.

Die Banken allein konnten ihre Bilanzsumme um 0,7 Prozent im letzten Quartal und um 3,8 Prozent im Gesamtjahr 2011 auf knapp 800 Mrd. Euro erhöhen. Insgesamt waren laut den Angaben der Zentralbank im vergangenen Jahr 143 Banken im Großherzogtum aktiv.

Die anderen kollektiven Finanzvehikel gewinnen am Standort immer größere Bedeutung. Ihre kumulierte Bilanzsumme kletterte im vierten Quartal um 2,9 Prozent und im Gesamtjahr um 6,4 Prozent auf knapp 300 Mrd. Euro zu Jahresende.

Diese Zahlen dokumentieren indes auch die Abhängigkeit Luxemburgs vom Finanzdienstleistungssektor. So belief sich das Bruttoinlandsprodukt des Landes in 2010 auf nicht einmal 50 Mrd. Euro, was keine 5 Prozent der Bilanzsumme sämtlicher Finanzdienstleister ist.

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