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Zwölf Tipps, wie Sie einen Recruiter auf sich aufmerksam machen

Haben Sie es satt, nach dem perfekten Job zu suchen? Wollen Sie, dass sich stattdessen Headhunter um Sie reißen? Hier sind einige Tipps, wie Sie Ihre Chancen erhöhen, von einem Headhunter entdeckt zu werden.

1. Auch Mitarbeiter im Backoffice sind betroffen

In der Vergangenheit war die Chance viel höher, von einem Recruiter entdeckt zu werden, wenn Sie einen schicken Job im Frontoffice besaßen und wegen ihrer guten Performance empfohlen wurden, sagt Headhunter David Rolleston, Managing Director von Charterhouse Partnership in Melbourne: “Wenn Sie hinter der Bühne an Spezialprojekten arbeiteten oder im Backoffice, dann war Ihr Name viel schwieriger zu finden.”

Mit dem Internet hat sich das alles geändert. Back- und Middleoffice-Mitarbeiter lassen sich mittlerweile genauso ausfindig machen wie ihre ertragsgenerierenden Kollegen im Frontoffice.

2. Googeln Sie sich selbst

Bevor Sie weiteres unternehmen, sollten Sie sich in die Situation eines Headhunters versetzen, der versucht, Sie im Netz zu finden. “Eine gute Möglichkeit, um Ihr Onlineprofil zu checken, besteht darin, sich selbst zu googeln”, sagt Robinson. Wenn Sie sich selbst nicht finden können oder das Ergebnis bescheiden ausfällt, dann haben Sie einige Hausaufgaben vor sich.

3. Schaffen Sie Ihr eigenes Profil

Headhunter benutzen im Suchprozess immer häufiger Social Media-Websites, sagt Executive Search-Experte Frank Fucile von Alex Kaar. “Ein aktuelles und aussagekräftiges Profil zu besitzen, kann Ihre Chancen bei seriösen Suchen gefunden zu werden, erhöhen.”

4. Weisen Sie auf Ihre Leistungen hin

Wie Ihr Lebenslauf sollte auch Ihr Onlineprofil nicht aus einer langweiligen Liste von Jobs und Aufgaben bestehen. Führen Sie Details über Ihre Projekte und Leistungen an, wobei vertrauliche Informationen vermieden werden sollten, betont Brendon Booth von pb Human Capital.

5. Nutzen Sie Updating als kleine Erinnerung

Laut Bootz sollte Ihr Profil auf Networking-Websites möglichst regelmäßig auf neuesten Stand gebracht werden, da mit jedem Update Ihr Netzwerk eine Mitteilung erhält. Dabei sollten Sie indes vorsichtig sein und nicht explizit angeben, dass Sie nach einem neuen Job suchen.

6. Seien Sie offen

Recruiter sind frustriert, wenn mögliche Kandidaten ihr Profil verstecken. “Beachten Sie auch, dass Ihr Profil eingehende Emails empfangen kann, ansonsten ist die ganze Anstrengung vergebliche Mühe. Verlinken Sie sich zu so vielen Leuten in der Branche wie irgend möglich.”, ergänzt Booth.

7. Werden Sie zu einem Groupie

Ein Onlineprofil allein genügt nicht. Laut Rolleston sollten Sie vielmehr Onlinegruppen beitreten, Kommentare beisteuern und neue Diskussionen eröffnen. “Falls Sie in Leveraged Finance arbeiten wollen und die erforderlichen Fähigkeiten mitbringen, aber noch nicht in dem Bereich gearbeitet haben, dann treten Sie einer entsprechenden Gruppe bei”, ergänzt Huw Thomas von Thomas Frost Executive.

8. Erwerben Sie Medienkompetenz

Verfassen Sie selbst Kommentare über ein Themengebiet, in dem Sie tatsächlich ein Experte sind. “Sie glauben gar nicht, wie häufig Expertenkenntnisse gesucht werden”, sagt Booth.

9. Vernetzen Sie sich, auch wenn Sie das hassen

“Sie kennen doch sicherlich all die Networtking-Events, die ihrer Meinung nach nur von Schleimern besucht werden und für die Sie keine Zeit haben? Später haben Sie festgestellt, dass all diese Schleimer vor Ihnen befördert werden? Damit dürfte alles gesagt sein”, ergänzt Booth.

10. Nutzen Sie Ihre Alumni-Kollegen

Besuchen Sie die Ehemaligen-Veranstaltungen Ihrer Schule und Uni. “Es gibt Dutzende von formalen und informellen Netzwerken besonders im Bereich Banking and Finance und es gibt sicherlich ein oder zwei Personen bei jeder Veranstaltung, mit denen sich ein Gespräch lohnt”, sagt Booth.

11. Erleichtern Sie es Ihren Kollegen, Sie zu finden und zu empfehlen

“Falls Sie eine berufliche Intranetsite haben, die es Ihnen ermöglicht, Ihre Kompetenzen, ehemalige Jobs und Kontaktdaten zu hinterlassen, dann sollten Sie es Ihren Kollegen leicht machen, Sie zu finden und Sie einem Headhunter zu empfehlen”, erzählt ein Headhunter, der namentlich nicht genannt werden möchte.

12. Melden Sie sich bei zwei bis drei Recruitern

Wenn Sie bei Headhuntern auf der Liste stehen, dann erhöht dies selbstverständlich Ihre Chancen, dass diese auf Sie zukommen werden, sobald ein neues Mandat eintrifft. “Kandidaten, die sich für Karrierefragen offen zeigen, auch wenn sie gerade nicht verfügbar sind, bauen eher wichtige Beziehungen zu Headhuntern auf und stehen an erster Stelle, wenn sich entsprechende Chancen bieten”, sagt Fucile.

Dabei sollten Sie nicht eingleisig fahren. Vielmehr sollten Sie sich bei zwei oder drei Unternehmen melden und mit Headhuntern zusammenarbeiten, die sich in Ihrem Gebiet auskennen. “Nehmen Sie sich die Zeit, sie zu treffen. Schlimmstenfalls zahlen Sie den Kaffee auf eigene Rechnung. Doch im besten Fall handelt es sich um jemanden, der in demjenigen Marktsegment vernetzt ist, in den Sie hinein wollen und mit dem Sie eine längere Verbindung aufrechterhalten”, sagt Thomas.

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