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Chancen für Juniors am Bankplatz Zürich

In der Schweiz sind Nachwuchs-Banker in verschiedenen Bereichen des Investmentbankings gefragt.

Der Arbeitsmarkt für Juniors am Bankplatz Zürich ist stabil. Nachwuchskräfte sind insbesondere im Produktmanagement, im Private Banking und im M&A-Geschäft, besonders im Sektor der mittelständischen Unternehmen, gesucht. “Zudem sind Juniors im Bereich Structured Products gefragt, der weiterhin sehr gut läuft”, weiß Klaus Biermann, Geschäftsführer des auf Finanzmarktdienstleistungen spezialisierten Personalberatungsunternehmens Smith & Jessen Schweiz AG. “Top-Absolventen sind dabei in der Produktentwicklung, aber auch im Sales gefragt.”

Im Schweizer Investmentbanking sind allerdings die strukturellen Lücken im Aufbau der Teams, die sich durch die Entlassungen vieler Nachwuchs-Banker in den Jahren nach dem Investmentbanking-Boom bis 2001 aufgetan haben, weniger stark ausgeprägt als beispielsweise in Deutschland. “Die Pyramiden sind hier noch ganz gut aufgestellt,” meint Biermann. Dennoch ergänzen die Investmentbanken auch in der Schweiz ihren Unterbau gerne mit guten Leuten.

Die Schweizer Banken bieten derzeit zudem gute Einstiegschancen für Absolventen wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge mit dem Schwerpunkt Controlling/Accounting. “Die Umsetzung von Basel II in den Banken führt zu einer verstärkten Nachfrage nach gut ausgebildeten Absolventen”, bestätigt Biermann. Das gleiche gilt auch für die eidgenössischen Versicherungen. Aufgrund der Unterstützungsleistungen, die die großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in diesem Bereich bieten, ergeben sich auch hier gute Möglichkeiten für Absolventen.

Für Bewerber sowohl im Investmentbanking als auch im Rechnungswesen gilt: Chancen haben nur die Besten der Besten. “Die Schweizer Banken können aus einem großen internationalen Bewerberpool schöpfen”, beschreibt Biermann die Situation in der Schweiz als arbeitgeberfreundlicher als beispielsweise in Deutschland. Die Personalverantwortlichen suchen sich daher selbstverständlich die Top-Absolventen der renommiertesten Universitäten heraus. Nahezu unumgänglich ist dabei ein internationaler Hintergrund und Mehrsprachigkeit. “Idealerweise sollten Bewerber mindestens drei Sprachen fließend beherrschen,” weiß Biermann.

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