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Schmalhans Küchenmeister: Goldman Sachs streicht Spitzengehälter um 50 Prozent zusammen

Die Spannung steigt von Tag zu Tag: Die Geschäftsberichtssaison für 2011 steht kurz bevor, womit auch immer mehr Informationen über die Boni- und die Vergütungsentwicklung durchsickern. Den Anfang der Berichtssaison machen üblicherweise die US-Banken. Dabei hat es geradezu symbolischen Charakter, dass JP Morgan ausgerechnet am Freitag, den 13., den Reigen eröffnet.

Eine bitterböse Nachricht für die rund 400 Partner von Goldman Sachs, die höchste Führungsebene unterhalb des Vorstands bei der US-Investmentbank, hat jetzt das Wall Street Journal bereit: Demnach sollen die Gehälter um die Hälfte zusammengestrichen werden, wie die Zeitung unter Berufung auf „mit der Sache vertraute Personen“ berichtet.

Demnach trifft es die Partner des kriselnden Geschäfts mit festverzinslichen Wertpapieren am härtesten. Dort würden die Vergütungen um sogar bis zu 60 Prozent gekürzt. Einige Mitarbeiter würden somit nur einen Donut als Bonus erhalten, was nichts anders Nullkommanichts bedeutet.

Dennoch dürften die Mitarbeiter von Goldman Sachs auch in Zukunft nicht der Fürsorge anheimfallen. Laut einer Berechnung des Wall Street Journal auf Basis der Ergebnisse für die ersten neun Monate des Jahres dürften sich die Personalkosten pro Kopf für 2011 auf durchschnittlich 385.000 US-Dollar (302.000 Euro) belaufen, was 10,7 Prozent weniger als im Vorjahr wären.

In 2010 hatte Goldman Sachs noch 431.000 Dollar (338.000 Euro) und in 2009 sogar 498.000 Dollar (390.000 Euro) gezahlt. Im Vorkrisenjahr 2007 hatte noch jeder Mitarbeiter durchschnittlich 661.000 Dollar (518.000 Euro) eingestrichen.

Die Liste mit den voraussichtlichen Daten für die Bekanntgabe der Boni finden Sie hier.

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