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Denkt an die arbeitslosen Ausländer in Genf!

Brevan Howard geht dorthin, BlueCrest auch. Aber jeder, der überlegt, auf die Schnelle nach Genf zu flüchten sollte gewarnt sein. Dort sind nicht nur bezahlbare Wohnungen knapp, die Schulen überfüllt und 44 Prozent Einkommensteuer fällig – dort gibt es inzwischen auch viele arbeitslose ausländische Finanzprofis.

Alphaville hat vor kurzem unter Berufung auf Swisster, eine englischsprachige Newspaper in der Schweiz, berichtet, dass Ausländer rund die Hälfte aller Arbeitslosen in der Schweiz ausmachen, obwohl sie lediglich 25 Prozent an der Gesamtbevölkerung stellen.

Bernardo Aronowicz, Geschäftsführer der Genfer Personalberatungsgesellschaft B-Aron Conseil, bestätigt den hohen Anteil arbeitsloser Ausländer in der Hedgefonds-Metropole. “30 bis 50 Prozent der Finanzexperten, die wir in den vergangenen Jahren vermittelt haben, waren Nicht-Schweizer, und seit Ausbruch der Krise haben die Banken viele Leute aller Nationalitäten entlassen.”

Allein die UBS hat im vergangenen Jahr in der Schweiz hunderte Stellen gestrichen. Selbst Privatbanken wie Julius Bär haben Personal abgebaut, aber auch Versicherer wie Swiss Re und in die Töchter von europäischen Investmentbanken.

Wer in Genf ohne Arbeit ist, hat kaum Möglichkeiten. “Es ist nicht sehr einfach, hier eine Stelle zu findne, und ich sehe nicht, dass sich das in den kommenden drei bis fünf Jahren ändern wird”. Momentan ist Gerede um Hedgefonds, die nach Genf kommen, nichts als heiße Luft. Und die Hedgefonds, die kommen, werden vermutlich ihre Händler und leitenden Angestellten von London mitbringen und nur Personal für das Middle Office und Operations vor Ort suchen.”

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