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Luxemburg: Ausländische Top-Banker gesucht Teil 2

Mit rund 450.000 Einwohnern zählt Luxemburg zu den Zwergstaaten in Europa – in der Finanzbranche aber ist das “Ländchen” ein wahrer Riese. Lesen Sie in diesem Artikel, was und wen die luxemburgischen Banken suchen.

Rund 100.000 ausländische Arbeitskräfte pendeln Tag für Tag in das kleine Luxemburg. Luxemburg ist damit das nach der Schweiz beliebteste Zielland für deutsche Pendler – auch und insbesondere für Banker. Im dreisprachigen Musterland Europas haben derzeit rund 160 Banken ihren Sitz, die über 23.200 Angestellte beschäftigen. Hinzu kommen noch knapp 200 weitere Finanzdienstleister – Fondsvertriebe, private Asset Manager, Finanzberater und andere – mit noch einmal über 6.500 Angestellten.

Frisches Blut

Theresa Hoffman, Gründerin und Geschäftsführerin der Bitburger Personalberatung Job X-Change International, hat ihren Fokus ausschließlich auf den Luxemburger Finanzmarkt gelegt, den sie aus rund 17 Jahren eigener Bankerfahrung in internationalen Finanzhäusern in Luxemburg aus dem Eff-eff kennt.

“Die Luxemburger Banken suchen insbesondere nach neuen, internationalen Fachkräften aus dem Ausland”, weiß Hoffman. Denn frisches Blut ist es, was die Branche braucht. Erfahrene und gestandene Finanzprofis aus den europäischen Nachbarländern bringen nicht nur neues Know-how – sie sollen vor allem auch neue Kunden und “Fresh Money” mitbringen.

Attraktiv für deutsche Banker

Für Banker aus Deutschland ist eine Arbeit in einem Luxemburger Finanzhaus besonders attraktiv. Zum einen liegen die Gehaltszahlungen im Luxemburger Industrie- und Dienstleistungssektor im Durchschnitt mit der Schweiz und mit Dänemark an der Weltspitze. Die durchschnittliche Bruttovergütung eines Angestellten im Luxemburger Finanzdienstleistungssektor betrug bereits 2001 72.900 Euro.

Zum anderen tragen die im Vergleich zu Deutschland deutlich günstigeren Steuern und Sozialversicherungsabgaben zur Attraktivität Luxemburgs als Arbeitsplatz bei, gepaart mit höherem Kindergeld, dass der Staat Luxemburg auch dann zahlt, wenn der Arbeitnehmer in Deutschland wohnt. Als deutsche Residenten profitieren Banker in Luxemburg dann auch von den günstigeren Lebenshaltungskosten in der deutschen Grenzregion. Nach 10 Jahren Tätigkeit in Luxemburg ist ein Arbeitnehmer dann in Luxemburg voll rentenberechtigt – und das ist aufgrund etwa drei mal höherer Rentenzahlungen ein deutlicher finanzieller Vorteil gegenüber der deutschen Rentenkasse.

Theresa Hoffman ist sicher: “Vor allem für erfahrene deutsche Banker bieten sich momentan in Luxemburg exzellente Berufschancen.”

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