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Es scheint, dass UBS jetzt Garantiboni UND hohe Festgehälter anbietet

Die UBS macht endlich wieder etwas Geld im Fixed Income. Es sieht auch so aus, als würden die neuen FICC-Angestellten stattlich bezahlt werden.

Es ist noch nicht allzu lang her, als wir anmerkten, dass viele der von der UBS neueingestellten Mitarbeiter zuvor arbeitslos waren.

Laut Headhuntern gibt es hierfür auch einen guten Grund: Nach der Erhöhung der Grundgehälter war die UBS angeblich der Auffassung, dass dies ausreichen würde, um Bewerber anzulocken, womit kein Bedarf für Garantieboni bestanden habe.

Falls dies zutreffen sollte, dann scheint die UBS falsch verstanden worden zu sein. Jetzt haben auch andere Banken ihre Fixbezüge angehoben, weshalb die Schweizer Bank laut Headhuntern gezwungen gewesen sei, ebenfalls wieder Garantieboni auf den Tisch zu blättern.

Die Bank lehnt es unterdessen ab, ihre Vergütungspolitik zu kommentieren. Dennoch sollte festgehalten werden, dass die UBS die erste Bank gewesen ist, die ihre Festgehälter substanziell angehoben hat. Doch nachdem dies im März 2009 erfolgt war, machten die Boni bei der UBS nur noch einen läppischen Bruchteil des Branchenüblichen aus. Und nach der Verdopplung einiger Gehälter sollte dies auch zunächst so bleiben.

Auch UBS-Chef Oswald Grübel soll gegenüber Garantieboni abgeneigt sein. Im August sagte er beispielsweise: “Ich halte Garantiezahlungen grundsätzlich für einen Fehler.”

Doch nun behaupten Headhunter, dass die UBS in dramatischer Weise ihr Scheckbuch öffnet.

Viele Einstellungen, viel Geld

Von der Bank wird in Branchenkreisen behauptet, sie wolle etwa 200 Mitarbeiter einstellen, um die Erträge im Bereich Fixed Income, Currencies and Commodities (FICC) zu stärken. Die Abwerbung von fünf Mitarbeitern der Deutschen Bank (was noch unbestätigt ist) soll die UBS Garantieboni von mindestens einem Jahr kosten.

Dies wäre nicht das erste Mal, dass die UBS Garantieboni anbieten würde. Als Rajeev Misra (der den Wiederaufbau der FICC-Sparte leitet) im Mai 2009 anheuerte, sollen ihm für ein Jahr 6 Mio. US-Dollar angeboten worden sein. Carsten Kengeter erhielt insgesamt 8 Mio. Pfund für das abgelaufene Jahr.

Doch die Rückkehr der Garantiezahlungen spricht dafür, dass sich die Kandidaten an die hohen Festgehälter gewöhnt haben und ein Grundgehalt von 300.000 Pfund keinen ausreichenden Anreiz für einen Arbeitsplatzwechsel darstellt. Gerüchten zufolge soll die UBS sogar daran gedacht haben, die Grundgehälter weiter zu erhöhen. Doch dann wurde von diesen Überlegungen wieder fallen gelassen.

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