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Bankenbranche bleibt Einstellungsschlusslicht

Trotz der Nachfrage nach Bankern insbesondere in den Investment- und Private Banking-Abteilungen wird per Saldo in deutschen Banken mehr entlassen als eingestellt.

Die Dienstleistungsunternehmen schaffen in diesem Jahr spürbar zusätzliche Jobs. Das zeigen die im aktuellen “Dienstleistungsreport Herbst 2006” des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zusammengefassten Ergebnisse der Befragung von bundesweit rund 10.000 Dienstleistungsunternehmen durch die lokalen Industrie- und Handelskammern. Der aktuelle Konjunkturaufschwung in Deutschland gibt demnach den Beschäftigungsplänen der Serviceanbieter weiter Rückenwind.

Während der Dienstleistungssektor insgesamt die aktuell positive Gesamtstimmung auch in neue Jobs ummünzt, bildet die Bankenbranche hinsichtlich der Schaffung neuer Arbeitsstellen weiterhin das Schlusslicht. Die Kreditinstitute weisen traditionell die schlechtesten Beschäftigungspläne der Dienstleistungsbranche aus. Auch aktuell sind von der Kreditwirtschaft keine Beschäftigungsimpulse zu erwarten. Dennoch zeigt sich ein Licht am Horizont: Die Beschäftigungspläne der Banken verbesserten sich per Saldo seit Frühjahr 2003 schleppend, aber kontinuierlich.

Der Anteil der Unternehmen, die künftig Mitarbeiter abbauen wollen, übersteigt mit 27% den Anteil der Stellen schaffenden Unternehmen von 11% immer noch bei weitem. Immerhin 62% der Unternehmen im Kreditgewerbe beabsichtigen aber mittlerweile, ihren Mitarbeiterstamm in den nächsten zwölf Monaten unverändert zu lassen.

Bei der Herbstumfrage 2006 wollten noch 29% der Banken Personal reduzieren, lediglich 8% beabsichtigten Mitarbeiter einzustellen. Der Beschäftigungssaldo verbessert sich mithin um 5 Prozentpunkte auf minus 16 Prozentpunkte. Dieser schlechteste Wert aller Dienstleistungsbranchen bildet aber immerhin den Höchststand des Kreditgewerbes seit dem Jahr 2000.

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