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Credit Suisse löscht Clariden Leu und 550 Arbeitsplätze aus

Die Konsolidierung im Schweizer Private Banking schreitet in Siebenmeilenstiefeln voran. Jetzt kündigte die Credit Suisse an, ihre Private Banking-Tochter Clariden Leu vollständig in den Mutterkonzern zu integrieren.

Dabei sollen bis Ende 2012 auch 550 Stellen wegfallen, was Kostenersparnisse von jährlich 200 Mio. Franken einbringen soll. Damit haben die Mitarbeiter von Clariden Leu einen beträchtlichen Teil des Kahlschlags von 3500 Stellen in der Gesamtbank zu tragen, den die Credit Suisse kürzlich angekündigt hat.

Mit der Integration wird ein Traditionshaus ausgelöscht, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1755 zurückreichen. In ihrer heutigen Form ist Clariden Leu aus dem Zusammenschluss von Clariden Bank, Bank Leu, Bank Hofmann und BGP Banca di Gestione Patrimoniale in 2007 hervorgegangen.

Auch bei Sarasin sollen 600 Stellen bedroht sein

Seit Wochen schon kursieren Spekulationen, wonach die Zürcher Privatbank Julius Bär kurz davor stehe, die Mehrheit an dem Basler Wettbewerber Bank Sarasin zu übernehmen. Derzeit hat die niederländische Rabobank mit einem Anteil von 68 Prozent bei der Bank Sarasin das Sagen. Die Niederländer wollen sich aber von dem Schweizer Engagement trennen.

Derzeit beschäftigt Sarasin noch rund 1700 Mitarbeiter. Bei einer Übernahme fürchten Branchenbeobachter den Abbau von 600 Stellen. Erst am gestrigen Montag (14. November) hatte Julius Bär angekündigt, im eigenen Hause 150 Stellen zu streichen.

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