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Trotz überzeugender Ergebnisse streicht die HVB 1000 Jobs

Glänzend wie immer sind die Geschäftszahlen der Hypo Vereinsbank (HVB) in den ersten neun Monaten des Jahres ausgefallen. Von Januar bis September konnte die Münchner Tochter der italienischen Unicredit einen Vorsteuergewinn von 1,993 Mrd. Euro einstreichen, was 18,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum waren.

Damit nabelt sich die HVB vom negativen Branchentrend und den schlechten Ergebnisses der italienischen Mutter Unicredit ab. Pro Kopf generierte jeder Mitarbeiter einen Vorsteuergewinn von annähernd 102.000 Euro. Dabei wandte die Bank für jeden Beschäftigten durchschnittlich nur gut 71.550 Euro auf.

Die Kostenertragsquote lag somit bei mageren 54,1 Prozent. Die HVB weist in einer Mitteilung ausdrücklich darauf hin, dass diese Quote “sowohl im internationalen als auch im nationalen Vergleich auf einem nach wie vor sehr gutem Niveau liegt.”

Dennoch soll es den Mitarbeiter an den Kragen gehen. So kündigte HVB-Chef Theodor Weimer am heutigen Dienstag (15. November) an, die Axt an 1000 der noch knapp 20.000 Stellen der HVB zu legen. Davon entfielen 600 auf zentrale Stabsstellen und 370 auf das Investmentbanking, wovon wiederum 220 in Deutschland und 150 im Ausland gestrichen werden.

Die englische Financial Times hatte bereits gestern berichtet, dass Unicredit in London 150 Stellen in ihrem Equity Sales & Trading Team für Westeuropa in London streichen wolle. Dies würde mit den 150 in Ausland zu streichenden Stellen der HVB übereinstimmen.

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