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Kahlschlag kommt bei Versicherungen an: AXA streicht 1500 Stellen

Nicht nur die Investmentbanken haben erkannt, dass sich mit einem Kahlschlag beim Personal viel Geld sparen lässt. Jetzt scheinen die Versicherungen nachzuziehen. Nach einem Bericht der Financial Times Deutschland will der französische AXA-Konzern bei seiner deutschen Tochter jede sechste Stelle streichen.

Mithin sollen bis 2015 insgesamt 1500 der 9000 Vollzeitstellen wegfallen. Da das Unternehmen einen hohen Anteil an Teilzeitkräften beschäftigt, dürften insgesamt 1800 Mitarbeiter ihren Schreibtisch räumen müssen.

Unter dem Strich sollen die Verwaltungskosten in Deutschland um 20 Prozent oder 220 Mio. Euro verringert werden. “Die Kostenbasis ist im Wettbewerbsvergleich zu hoch”, heißt es in einer internen Email.

Branchenbeobachter erwarten, dass auch andere Versicherungen dem Beispiel AXAs folgen könnten. Durch den intensiven Wettbewerb und den Siegeszug der Preisvergleichs-Portale im Internet steht die gesamte Branche unter massivem Kostendruck. Doch anders als bei den Banken war ein großangelegter Personalabbau bislang unüblich.

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