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Privatvermögen wieder auf Vorkrisenniveau – Wealth Management trotzdem unter Ertragsdruck

“Comeback der Reichen”, so fasst die Boston Consulting Group (BCG) ihre jüngste Studie zur globalen Wohlstandsentwicklung zusammen. Demnach wuchst das Vermögen von Privatanlegern in Bargeld, Aktien, Wertpapieren und Fonds in 2009 um 11,5 Prozent auf 111,5 Billionen US-Dollar.

“Damit konnten die Verluste des Vorjahres wettgemacht und das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden”, heißt es in der Studie. Dies führte die BCG auf die positive Marktentwicklung in 2009 zurück.

Von dieser Entwicklung profitiert das Private Banking aber nur bedingt. “Die Branche ist noch nicht zur Normalität zurückgekehrt, da das Kundenvertrauen nach wie vor angeschlagen ist und die Ergebnisse der Vermögensverwalter schwächer ausfielen als vor Ausbruch der globalen Wirtschaftskrise.”

Als reichste Region erwies sich wieder einmal Europa mit einem Privatvermögen von 37,1 Billionen US-Dollar oder einem Drittel des Weltvermögens. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die USA mit 35,1 Billionen und Japan mit 14,9 Billionen US-Dollar.

Die meisten Vermögensmillionäre leben in den USA (4,7 Mio.), gefolgt von Japan (1,2 Mio.), China (670.000), Großbritannien (485.000) und Deutschland (430.000). Die dynamischste Entwicklung beim Vermögensaufbau findet sich indes laut der BCG in den Schwellenländern.

Der Studie zufolge wird das Privatvermögen aufgrund der Finanzkrise bis 2014 mit einem durchschnittlichen Wertzuwachs von 6 Prozent deutlich langsamer wachsen als in den Jahren vor der Krise.

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