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Manager in Österreich – Was bin ich wert?

Die Gehälter österreichischer Manager steigen stärker als prognostiziert.

Die Steigerungen der Grundgehälter Österreichischer Manager fielen zuletzt höher aus als erwartet. Wie die Studie “Führungskräfte in Österreich 2007” der Managementberatung Kienbaum ergibt, stiegen die Gehälter der Top-Manager um 3,4% – prognostiziert waren nur 3,1%. Im mittleren Management stiegen die Gehälter statt wie erwartet um 2,9% gar um 3,7% an.

In absoluten Zahlen klingt das so: Die Jahresgrundgehälter von Managern auf der ersten Führungsebene in Österreich betragen durchschnittlich 196.000 Euro, auf der zweiten Ebene sind es 113.000 Euro. 85.000 Euro sind es durchschnittlich bei Führungskräften auf der 3. Ebene.

Hinzu kommen fast immer variable Vergütungsbestandteile und Zusatzleistungen. Bei den Zusatzleistungen für Geschäftsführer und Führungskräften der zweiten und dritten Ebene ist insbesondere der Anteil der Firmenwagen von 64 auf 80% bzw. von 39 auf 45% weiter angestiegen: Im Top-Management ist dieser Standard.

Immer stärker wird die Vergütung von Führungskräften an langfristige Anreizsysteme gekoppelt. Unternehmen beteiligen 34% der Geschäftsführung und rund 16% des Managements direkt am langfristigen Unternehmenserfolg. “Eine Steigerung des relativen variablen Gehaltsanteils an den Gesamtbezügen erhöht die Identifizierung der Mitarbeiter mit den Unternehmenszielen und motiviert ihren persönlichen Leistungsmaßstab. Deswegen wächst auch für Aktionäre die Bedeutung der variablen Vergütung als Führungs- und Steuerungsinstrument”, Kienbaum Geschäftsführer Alexander von Preen.

Führungskräfte sind maßgeblich an der Ertragssituation ihrer Unternehmens beteiligt. So ist es für Österreichs Manager wichtig, dass das wirtschaftliche Klima weiterhin positiv bleibt. Die Einschätzung der Unternehmen dazu ist positiv: 61% bezeichnen ihre Ertragslage als überdurchschnittlich, 35% als durchschnittlich und nur 4% als unterdurchschnittlich. Das spiegelt sich direkt in den Gehältern der Führungskräfte wider: Die Grundgehälter der Geschäftsführung (erste Ebene) in Unternehmen mit über- bzw. durchschnittlichen Erträgen liegen um etwa 19% über jenen in Betrieben mit unterdurchschnittlichen Erträgen. Auf der zweiten Ebene beträgt die Differenz 23%, auf der dritten Ebene 28%.

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  1. Banker stehen meistens mit drei Beinen auf dem Boden der Realität. Forscher sollten fliegen in ihrer Fantasie, aber die Top-Magager brauchen alles in einer Person. Nur Politiker dürfen unverantwortlich sein, weil es für sie keine Konsequenzen gibt. Aber wenn Top-Manager sich irren, dann können die Konsequenzen verheerend sein. Fazit: Marketing, Planung, Ausführung aus eigener Kraft. Die Manager sollten sich auch die Frage stellen: Was bin ich wert? Selbsterkenntnis und Selbstkritik sind immer gefragt. Deshalb sollte man alle Dinge fachlich und moralisch betrachten. “Wenn dein Herz spricht, sollst du tun, was man tun muss. Nur so kannst du erfahren, welchen Wert die unsterbliche Seele in menschlicher Gestalt hat.”

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