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Hochschulabsolventen sind trotz Wirtschaftskrise zuversichtlich

Die Absolventen von Universitäten und Fachhochschulen wollen sich von der Wirtschaftskrise nicht die Karriereperspektiven kaputt machen lassen: Fast alle bewerten ihre Berufschancen als gut. Unternehmen sehen das etwas anders. Sie stellen ihren Personalstand mit mehr Bedacht ein.

Unbeeindruckt von der Wirtschaftskrise zeigt sich der Absolventenjahrgang 2009. Das hat eine Umfrage des International Students Club ergeben.

Demnach bewerteten 77 Prozent der 354 befragten Absolventen ihre persönlichen Berufschancen trotz Krise als sehr gut, elf Prozent als gut und zwölf Prozent als nicht gut.

Gleichwohl sieht gut die Hälfte den eigenen Berufseinstieg durch die Krise erschwert. “Die Absolventen zeigen sich kämpferisch”, sagt Melanie Vogel, Karriere-Expertin des International Students Club. “Viele bewerten ihre Jobchancen aufgrund ihrer guten Ausbildung, ihrer Mehrsprachigkeit oder aufgrund vorhandener Praxiserfahrung als positiv.” 65 Prozent haben laut Selbstauskunft “keine Angst vor der Krise”.

Die Zuversicht der Berufseinsteiger kollidiert aber mit der Sichtweise der Unternehmen. Nur gut ein Drittel der 144 befragten Firmen bewertet die Qualität der eingehenden Bewerbungen als “gut”, 63 Prozent der Unternehmen hingegen als “mittelmäßig”.

Dennoch wird weiterhin eingestellt. Die Hälfte der befragten Unternehmen will ihren Personalstand stabil halten, 35 Prozent rechnen mit steigenden Mitarbeiterzahlen, drei Prozent mit stark steigenden und nur elf Prozent mit fallenden.

Vogel: ” Unternehmen rekrutieren mit mehr Vorsicht und schauen bei den Bewerbern genauer hin, ob die Qualifikationen zu den Unternehmenserwartungen passen.”

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