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GASTKOMMENTAR: Fünf Dinge, die Du vermeiden solltest, wenn Du nach Deinem Praktikum ein Angebot erhalten willst

Hast Du hart gearbeitet und Dich angestrengt, um Dein Traum Sommerpraktikum bei der XYZ-Bank zu erhalten?

Hast Du die Kollegen und die Unternehmenskultur lieben gelernt und möchtest Du dort den Rest Deines Lebens an Tabellenkalkulationen arbeiten?

Hast Du versucht, einen guten Eindruck zu hinterlassen, indem Du drei aufeinanderfolgende Nächte durchgearbeitet hast in der Hoffnung, dass ein vierstelliger goldener Handschlag jeden Schweißtropfen aufwiegt?

Hört sich das nach Dir an? Du brauchst Dir keine Sorgen zu machen, das betrifft nicht nur Dich, sondern auch hunderte von anderen Praktikanten, die gierig auf einen Platz in einem Traineeprogramm sind. Doch lasst uns einen Moment nicht über all die kleinen Tricks nachdenken, die Dir zu einem Angebot verhelfen und lasst uns überlegen, was Du definitiv vermeiden solltest!

1. Stelle nicht immer wieder die gleiche dumme Frage…

Ja ich weiß: Sie sagen, dass keine Frage dumm ist und dass Du immer fragen sollst. Sie lügen auch nicht; Du kannst die unintelligentesten Fragen in Deinem Praktikum stellen, da Du ja bei Null mit dem Lernen anfängst. Doch stelle die Frage ein einziges Mal! Indem Du die gleiche triviale Frage zweimal stellst, zeigst Du mangelnde Lernfähigkeit und Ignoranz. Vielleicht ist für einen Praktikanten ein Notizbuch sinnvoll, in dem er die Antworten auf alle Fragen notiert.

2. Vergesse Deine Arbeit nicht ein-, zwei- oder dreimal zu kontrollieren

Lasst es uns klar sagen: Es spielt keine Rolle, wie prestigeträchtig Deine Bank oder Abteilung ist, ein Praktikant wird niemals mit den allerwichtigsten Arbeiten betraut. Meistens sind Praktikanten mit einfachen, langweiligen Aufgaben beschäftigt, die sorgfältig ausgeführt werden müssen. Jeder in der Uni wendet weniger Zeit darauf, seinen Lernstoff zu kontrollieren. Doch beim Arbeiten handelt es sich um etwas ganz anderes. Einfache Rechtschreibfehler versperren da ganz rasch den Weg zu einem Angebot!

3. Nächte durcharbeiten, wenn es nicht erforderlich ist (Zu viel persönliche Anwesenheit)

Persönliche Anwesenheit an einem Tag, an dem Du nicht viel zu tun hast, hinterlässt einen guten Eindruck. Ich weiß, das mag pathetisch klingen, doch es trifft auf Praktikanten im Banking zu. Behalte dennoch im Hinterkopf, dass man auch zu lange persönlich anwesend sein kann, was keinen guten Eindruck hinterlässt. Wenn Du einen leichten Tag hast, dann frag lieber Deinen Manager danach, ob es etwas gibt, bei dem Du helfen kannst, als nur tatenlos herumzusitzen. Unnötigerweise die Nächte durchzuarbeiten mag Dich als harten Arbeiter erscheinen lassen, doch es kann auch von langsamer Auffassungsgabe zeugen. Und beachte: Du möchtest sicher nicht, dass jemand an Deinem Tisch um 2 Uhr nachts vorbeikommt und beobachtet, wie Du gerade die Neuigkeiten vom jüngsten Lady Gaga-Konzert liest.

4. Benimm Dich nicht dumm

Du bist erwachsen und benimm Dich nicht dämlich! Du kannst und sollst sogar mit Deinen Kollegen lachen und mit ihnen eine schöne Zeit in der Kneipe verbringen. Du magst vielleicht auch kräftig mitlachen, wenn jemand von einem betrunkenen Praktikanten erzählt – doch bitte sei nicht selbst dieser Praktikant.

Vergiss nicht, dass Du Glück gehabt hast

Auch wenn Du denkst, dass Du Dein Praktikum zu 100 Prozent Deinen Fähigkeiten verdankst, musst Du doch eingestehen, dass auch eine kleine Portion Glück dabeigewesen ist. Die Welt hat sich nicht verändert, nur weil Du plötzlich ein Investmentbanker oder ein Trader bist. Glück ist erforderlich! Manchmal ereilt Dich das Unglück und Du triffst auf einen Kollegen, der Dich aus persönlichen Gründen nicht mag – auch wenn Du hervorragende Arbeit leistest.

Was versuche ich Euch hier mitzuteilen? Das mag sich so anhören, als ob harte Arbeit nicht erforderlich wäre, wenn Glück so wichtig ist. Doch dies stimmt nicht ganz, denn es gibt immer auch Chancen für Leute, die gut vorbereitet sind. Arbeite hart und mache keine Fehler, damit bist Du zumindest auf dem Weg, Deinem Glück ein wenig auf die Sprünge zu verhelfen.

Viel Glück!

Bei dem Autor handelt es sich um einen Studenten, der nach einem Praktikum im vergangenem Jahr ein Angebot von einer großen Investmentbank erhalten hat.

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