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Hohe Margen, steigende Erträge – Gute Job-Perspektiven im Bereich Equity Capital Markets

Je weiter das Jahr voranschreitet, desto interessanter sehen die Jobperspektiven im Bereich Equity Capital Markets aus. Die Kommissionen für das Einfädeln von Börsengängen (IPO) und Kapitalerhöhungen sind im zweiten Quartal im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Jahres in Europa um 238 und in den USA um 267 Prozent gestiegen, meldet der Datenlieferant Dealogic.

Ein Großteil des Geschäft stammt von den Banken selbst, die das Eigenkapital erhöht haben, um die staatlichen Unterstützungszahlen zurückzuzahlen; dagegen ist das IPO-Geschäft noch nicht wieder angesprungen. Angesichts der vielen auf Eis liegenden Börsengänge rechnet Breaking Views aber für den Herbst mit einer Belebung des Geschäfts in Europa.

Ähnlich vielversprechend ist eine Analyse des Researchhauses Bernstein, die dem ECM-Geschäft die höchsten Gewinnmargen zuordnet. Eine bis 2000 zurückreichende Regressionsanalyse hat für das Zeichnen von Aktien (Equity Underwriting) eine durchschnittliche Vorsteuermarge von 50,1 Prozent errechnet. Das Fusionsberatungsgeschäft kommt auf ebenfalls stattliche 41,6 Prozent, die Vermögensverwaltung bringt 32,3 Prozent, der Handel mit festverzinslichen Wertpapieren 24,9 Prozent, der Aktienhandel 13,8 Prozent und das Zeichnen von Schuldtiteln (debt underwriting) 5,9 Prozent.

Leider gibt es bis jetzt keine nennenswerten Rekrutingaktivitäten zu verzeichnen. Barclays Capital, Nomura, Royal Bank of Scotland und HSBC wird zwar nachgesagt, dass sie neue ECM-Mitarbeiter suchen, aber Personalberater sind eher skeptisch.

“Es gibt zwar eine stattliche Zahl von Bankern, die ihre Stelle wechsel und das Geschäft nimmt langsam zu, aber in den meisten Fällen geht es um leitende Positionen”, hat Jonathan Evans von Sammons Associates beobachtet.

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