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Aus dem Tagebuch eines Praktikanten: In der dritten Woche musste ich mich anstrengen, um eine interessante Tätigkeit zu finden

Am Montag kam der Analyse-Trainee, den ich in der vergangenen Woche erwähnt habe, aus dem Urlaub zurück. Das hatte ich gefürchtet, da ich mit seiner Aufgabe nichts anzufangen wusste. Glücklicherweise schien ihn das nicht weiter zu kümmern. Erfreut darüber, nicht noch ein weiteres monotones Projekt von ihm zu erhalten, habe ich mich dazu entschlossen, einen der Vertriebsspezialisten nach einer Arbeit zu fragen, in der Hoffnung, es wäre zumindest ein wenig interessant.

Nachdem ich ein wenig nachgebohrt hatte, fand ich etwas, das einen direkten Bezug zu einer Vertriebsspezialistin hatte, mit der ich zusammenarbeite. Das war eine erfreuliche Überraschung. Besonders konnte ich alle meine Excel-Fähigkeiten einsetzen – ich habe einen ganzen Tag mit Online-Tutorials verbracht, um mich selbst zu schulen. Das hat sich als unschätzbar erwiesen, da nahezu alles in einer Investmentbank Excel erfordert und es hilft, die fortgeschrittenen Funktionen wie vlooks up und Pivot-Tabellen zu kennen.

Indem ich mich zu dieser Aufgabe entschlossen hatte, habe ich selbst einige Parameter ergänzt. Die Vertriebsmitarbeiterin war positiv überrascht und erfreut, als ich die Arbeit abgab.

Was ich in dieser Woche ganz besonders gelernt habe, ist die Bedeutung der Eigeninitiative. Tatsache ist, dass Dir während eines Praktikums niemand Arbeit zuteilt: vielmehr musst Du selbst herumfragen, was Beharrlichkeit erfordert. Doch wenn Du nicht selbst aktiv nach Arbeit suchst, dann sitzt Du einfach herum und fühlst Dich gelangweilt. Und das wird definitiv von dem Manager Deines Bereiches bemerkt werden.

Glaube mir, wenn Du in einer Praktikantenrotation bist, dann kannst Du Dir das Herumsitzen nicht leisten.

Erschreckenderweise habe ich von einem Freund gehört, dass ein Praktikant bei einer anderen Großbank in dieser Woche gefeuert worden ist!

Anscheinend ist er wiederholt zu spät zur Arbeit erschienen und hat nicht genügend Fragen gestellt. Am Ende des Tages haben ihn die Personalabteilung und sein Manager gestellt, was offenkundig der brutalste Weg war. Der Mitarbeiter der Personalabteilung soll gesagt haben: “Du bist Geschichte, gibt mir Deine Sicherheitskarte und nimm Dein Zeug, Du wirst nicht wiederkommen!”

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