☰ Menu eFinancialCareers

So viel verdienen Einsteiger bei Banken

Es gab schon ruhigere Zeiten für Banker. Momentan gibt es in den Zentralen und Filialen der Banken heftige Turbulenzen. Lohnt sich da der Einstieg? Und welche Gehälter können Einsteiger erwarten?

Die Hoffnung, dass Banken und Sparkassen das Schlimmste hinter sich haben, wird in der Finanzwelt nur sehr zögerlich geäußert. Bis die Finanz- und Wirtschaftskrise wirklich gebannt ist, wird wohl noch einige Zeit ins Land gehen. Berufseinsteiger sind davon allerdings bisher kaum betroffen. Sie erzielen bei Banken und Sparkassen nach wie vor ein überdurchschnittlich hohes Einstiegsgehalt, berichtet der Branchendienst Personalmarkt.

Bemerkbar macht sich vor allem die Mitarbeiterzahl eines Unternehmens. Als Faustregel gilt: Je größer das Unternehmen, desto höher das Einstiegsgehalt. Bei Banken und Sparkassen mittlerer Größe (101 bis 1.000 Mitarbeiter) liegt das durchschnittliche Einstiegsgehalt bei 40.300 Euro, so eine aktuelle Auswertung des Beratungsunternehmens Personalmarkt.

Mehr Geld gibt es bei größeren Instituten: Bei Banken und Sparkassen mit über 1.000 Mitarbeitern erzielen Einsteiger im Schnitt Startgehälter in Höhe von durchschnittlich 49.250 Euro jährlich. Spitzenverdiener kommen hier sogar auf über 56.800 Euro. Aber auch kleine, meist sehr spezialisierte Kreditinstitute zahlen recht hohe Einstiegsgehälter. Einsteiger verdienen bei Geldhäusern mit bis zu 100 Mitarbeitern rund 41.900 Euro Jahresgehalt.

Berufserfahrung zahlt sich aus: Bei zwei bis fünf Jahren Berufspraxis liegt das Gehalt im Schnitt bereits bei 51.000 Euro im Jahr. Spitzenverdiener kommen auf über 63.600 Euro Jahresgehalt. Mit mehr als fünf Jahren Berufserfahrung verdient das Gros der Bankmitarbeiter, deren Daten ausgewertet wurden, rund 69.000 Euro. Spitzenverdiener kommen auf über 80.000 Euro. Auch ein Grund für die hohen Gehälter im Bankgewerbe: Noch profitieren Mitarbeiter – Einsteiger wie Erfahrene – von einheitlichen und bundesweiten Tarifverträgen.

Auch Einsteiger haben über den Tarif bereits Vereinbarungen zu variablen Gehaltszahlungen, die entweder an den Unternehmenserfolg oder an persönliche Ziele gekoppelt sind. Häufig ist es ein Mix aus beiden Varianten. Die Hälfte aller Berufseinsteiger, deren Daten in die Auswertung geflossen sind, erhält Prämienzahlungen. Die Höhe dieses Anteils liegt im Schnitt zwischen 2.000 und 6.400 Euro im Jahr. Mit zunehmender Berufserfahrung steigt sowohl der Anteil derjenigen, die Prämienzahlungen bekommen als auch die Höhe der Prämienzahlungen.

Zu den am besten bezahlten Einstiegspositionen zählen Wertpapierhändler (im Schnitt 52.300 Euro) und Fondsmanager (52.400 Euro). Top-Verdiener sind die Mitarbeiter im Bereich Mergers & Acquisitions (im Schnitt 69.700 Euro). Spitzenverdiener im Bereich Unternehmens(ver)käufe kommen bereits am Anfang ihrer Karriere auf Jahresgehälter von über 77.000 Euro.

Kommentare (0)

Comments

Antworten

Pseudonym

Pflichtfeld

E-Mail

Ungültige E-Mail-Adresse

Alle Informationen zu unseren Community-Richtlinien finden Sie hier